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Reisebericht: Der Rhein-Radweg von Karlsruhe nach Rüdesheim

12.05. bis 16.05.2010
Autorin: Renate Perri-Neuhoff

Eines steht fest, so schnell vergessen, werden wir diesen Urlaub nicht, mein Sohn Vincent und ich.

Begonnen hat unsere kleine Radtour am Mittwoch Morgen, als wir von Karlsruhe Richtung Speyer geradelt sind. Euphorisch und top ausgerüstet fahren wir an unserem ersten Tag hauptsächlich entlang des Dammes und durch den Pfälzer- und Odenwald. Eine sehr gut befahrbare und wunderschöne Strecke. Schließlich erreichen wir Speyer und sind beeindruckt. Die Stadt und vor allem unser Hotel, das „1735“, in dem wir untergebracht sind, gefallen uns gut. Jetzt ist aber erst mal Essen angesagt, wir haben beide großen Hunger und dann wollen wir noch ins Technische Museum.

Am nächsten Morgen stärken wir uns mit einem reichhaltigen Frühstück und sitzen kurze Zeit drauf wieder auf dem Fahrrad. Wir möchten in Worms, unser nächstes Ziel, zeitig ankommen, um von der Stadt noch was mitzubekommen. Heute radeln wir wiederum auf gut asphaltierten Radwegen und alles läuft nach Plan. Sogar das Wetter hält, obwohl die Wochenprognose nicht sonderlich rosig war. In Ludwigshafen entscheiden wir uns beide eindeutig für die längere Variante, u.zw. radeln wir durch den Maudacher Bruch, dem Landschaftsschutzgebiet. Wir sind froh darüber, es ist sehr schön. Schließlich, nach einer kleinen Stärkung, erreichen wir Worms. Und schon fängt es an zu regnen, leider. Ab ins Hotel, aber vorher müssen wir am Domplatz noch diese Eisdiele ausprobieren. Lecker…

Am nächsten Tag meint es das Wetter nicht so gut mit uns, als wir von Worms nach Mainz starten wollen. Es regnet. Dennoch lassen wir uns nicht unterkriegen und fahren frühzeitig los. Zum Glück verläuft auch diesmal alles nach Plan. Wir passieren Rheindürkheim, Ibersheim und Hamm. Von dort radeln wir am Eicher See entlang. Einfach schön. Schön ist auch die Strecke von Oppenheim nach Nierstein auf dem Rheindamm durch das Oppenheimer Wäldchen. Nierstein selbst ist zwar klein, aber allemal einen Besuch wert.

Jetzt sind wir endlich da, in Mainz. Erschöpft, durchnässt und mal wieder hungrig. Doch all unsere Strapazen werden belohnt mit dem schönen Anblick von Mainz und der Hilfsbereitschaft der Menschen. Wir sind begeistert von dieser lebendigen Stadt.

Im Hotel Contel, im Restaurant „Da Arnoldo“ erwartet uns abends ein leckeres Essen. Danach fallen wir müde, aber glücklich ins Bett.

Am nächsten Tag geht es auf zur letzten Etappe – Mainz – Rüdesheim.

Eine schöne, nicht allzu lange Strecke (ca.30km). Diesmal haben wir den Rhein auf der linken Seite und sogar das Wetter spielt mit. Es scheint teilweise die Sonne. Heute besteht die Möglichkeit sich Wiesbaden anzuschauen, aber ich bin müde und will, so schnell es geht in Rüdesheim ankommen. Mein Sohn hingegen ist topfit und treibt mich an weiterzumachen.

Schließlich haben wir es geschafft. Wir erreichen Rüdesheim und das Hotel „Zum Grünen Kranz“, das uns ausgesprochen gut gefällt, da es sehr gemütlich ist.

Morgen werden wir mit der Bahn und unseren Rädern wieder nach Hause fahren, und nehmen in unserem Gepäck nicht nur schmutzige Wäsche, sondern auch einen Berg an Erlebnissen und schönen Erinnerungen an diesen Miniurlaub mit.

Hier geht es zu unseren Radreisen entlang des Rhein-Radwegs.

 

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