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Pressemitteilung
Karlsruhe, 17. April 2012


Warum in die Ferne schweifen …
Mit dem Fahrrad die Region erkunden

„Wenn die Sonne am Wochenende scheint, gibt es kaum etwas Schöneres, als eine Radtour zu machen“, ist Kristine Simonis überzeugt. Als Geschäftsführerin von Radissimo, des Radreiseunternehmens mit Sitz in Karlsruhe, organisiert und vermittelt sie Radreisen in der ganzen Welt. Doch auch zu Hause gibt es allerhand im Fahrradsattel zu entdecken, wie Simonis aus eigener Erfahrung weiß. Zwei kurze Radtouren in der Region bieten sich besonders an.

Von Karlsruhe nach Maulbronn
Über den Stromberg-Murrtal-Weg gelangt man von Karlsruhe aus nach Maulbronn, das dank seines mittelalterlichen Klosters (UNESCO-Weltkulturerbe) weit über die Grenzen der Region bekannt ist.
Von der Innenstadt aus fährt man zunächst nach Durlach, der „Mutter“ von Karlsruhe. Über Grötzingen, Berghausen und Pfinztal führt der Weg nach Kleinsteinbach und Singen. „Die Dörfer entlang dieser Strecke bieten Radlern zahlreiche schöne Impressionen“, sagt Simonis. In Königsbach sollte man sich eine Pause am lauschigen Marktplatz gönnen, bevor man sich Richtung Stein aufmacht. Dort gilt es, die alten Fachwerkhäuser genauer in Augenschein zu nehmen. Über Göbrichen und Kleinvillars erreicht man schließlich Maulbronn.
Das bekannte Zisterzienserkloster ist der krönende Abschluss dieser Tour. Es gehört zu den größten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen. Im Klosterhof lässt sich vor oder nach der Besichtigung des Klosters gemütlich Rast einlegen, bevor man sich auf den Heimweg macht. Hier sollte man unbedingt „Maultäschle“ essen, denn in diesem Kloster wurden sie der Legende nach erfunden. Die Zisterziensermönche versteckten während der Fastenzeit das Fleisch vor dem Herrgott, indem sie es in Teig hüllten. Im Volksmund tragen Maultaschen deshalb bis heute den Beinamen „Herrgottsbscheißerle“.
„Der Radweg ist durchgehend gut beschildert“, erläutert Simonis. „Die Strecke ist leicht bis mittelschwer zu befahren und zumeist asphaltiert.“ Zu Beginn ist die Strecke sehr eben, ab etwa der Hälfte wird es welliger, mit kurzen steilen Anstiegen. „Dafür werden die Radler aber immer wieder mit herrlichen Ausblicken über die Landschaft mit Wiesen und Wäldern belohnt“, verspricht Simonis.

Dem Rhein entlang nach Speyer
Wer es lieber eben mag, für den ist der Rhein-Radweg eine gute Wahl. Die ehemalige Festung Germersheim lädt bei dieser Tagestour zu einem Abstecher ein, als Ziel bietet sich Speyer an, wo mit dem berühmten Kaiserdom ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe zu besichtigen ist.
Ausgangspunkt für Karlsruher Radler ist die Brücke Maximiliansau. Vom Rheinhafen Wörth aus bleibt der Radweg kilometerlang auf oder neben dem Hauptdamm des Rheins. „Sattgrüne Landschaften, die Rheinwälder und Rheinauen gibt es hier zu entdecken“, beschreibt Simonis. „Die weitläufigen Altrheinarme sind bezaubernd. Man sollte keinesfalls die Kamera vergessen.“
Germersheim ist die einzige größere Stadt, die man durchquert. Die Festung im pfälzischen  Germersheim war eine königlich-bayerische Anlage. Sie wurde im 19. Jahrhundert vom Deutschen Bund errichtet und sollte den Westen Deutschlands vor französischen Angriffen schützen.
Entlang der Rheinauen gelangt man weiter auf dem Rhein-Radweg nach Speyer. Hier sollte man sich unbedingt Zeit für den Kaiserdom und die pittoreske Innenstadt nehmen. Die Domkirche St. Maria und St. Stephan, wie der Dom offiziell heißt, ist die größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Wem die Rückfahrt mit dem Rad zu beschwerlich ist, kann sich gemütlich mit dem Schiff zurück nach Karlsruhe schippern lassen oder auf die Bahn umsteigen.
„Der Rhein lädt natürlich auch zu mehrtägigen Reisen ein“, erläutert Simonis. Ihr Radreiseunternehmen Radissimo hat allein über 20 verschiedene Reisen rund um den Rhein konzipiert. „Inzwischen bieten wir entlang des kompletten Rheins Radreisen an“, so Simonis. Möglich sind etwa Schlemmerreisen, Standortreisen, von wo aus täglich andere Radtouren gemacht werden, oder auch kombinierte Reisen mit Rad und Schiff.

Weitere Informationen gibt es telefonisch (Telefon +49 (0)721/35 48 18-0), per Fax (+49 (0)721/35 48 18-18) oder E-Mail (info(at)radissimo.de) sowie im Internet unter www.radissimo.de.

 


Pressekontakt

Radissimo GmbH, Kristine Simonis
Hennebergstraße 6, D-76131 Karlsruhe
Tel. 0721/354818-0, Fax 0721/354818-18
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