Altmühltal – Was kann man tun?

Was kann man im Altmühltal tun?

Was kann man im Altmühltal tun?

Eben und naturnah erstreckt sich der bekannte Altmühltal-Radweg. Fernab des Straßenverkehrs führt er Radfahrer über 167 Kilometer. Die familienfreundliche Strecke folgt dem Fluss Altmühl, wobei Reisende von der Quelle bis zur Donau gelangen. Doch was kann man im Altmühltal tun? Entlang der Route gibt es viel zu sehen! Wir berichten über einen der schönsten Radwege in Bayern.

Altmühltal – Was kann man tun?

Die Route durch das Altmühltal gilt als einer der beliebtesten Radwege im Freistaat. Radfahrer folgen auf 167 Kilometern der zunächst gemächlich fließenden Altmühl. Sie gelangen vom malerischen Gunzenhausen durch den Naturpark Aumühl, der die Natur um den Fluss schützt. Dort sehen Reisende die mächtigen Felsen der Juralb sowie große Wacholderbeerheiden und saftige Wiesenlandschaften entlang der grünen Ufer.

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Die Radtour durch das Altmühltal ist eng mit dem Fluss verbunden, der sich über die Jahrhunderte seinen Weg durch das Tal bahnte. Das Gewässer fließt rund 220 Kilometer durch Bayern, bevor es bei Kelheim in die Donau mündet. Das mittelalterliche Städtchen Rothenburg ob der Tauber ist Ausgangspunkt vieler Radtouren, die entlang der Altmühl bis in die sehenswerte Donau-Metropole Regensburg führt.

Die gesamte Route ist in etwa acht Tagen gut absolviert. Es bleibt genügend Zeit, die vielen interessanten Sehenswürdigkeiten zu erkunden, die es entlang der Tour zu erleben gibt. Kulinarisch gibt es entlang des berühmten Radweges viel zu genießen. In Biergärten eröffnet sich die typische Speise- und Trinkkultur, für die Bayern bekannt ist.

Einst besiedelten die Römer das Altmühltal. Legionäre hinterließen ihre Spuren, sodass alte Thermen, Kastelle und Wachtürme den Altmühltal-Radweg säumen. Zeugnisse der Vergangenheit beeindrucken Radfahrer, die sich auf die Tour durch das Tal begeben. Neben Bauwerken der Antike finden sich mittelalterliche und barocke Zeugnisse der Vergangenheit. Alte Burgen und Ruinen stehen am Rande des Weges.

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Was kann man im Altmühltal unternehmen?

Schon der Beginn der Tour erweist sich als echter Höhepunkt. In Rothenburg ob der Tauber besuchen Reisende das historische Stadtzentrum. Bei einem Spaziergang auf der alten Stadtmauer lässt sich die mittelalterliche Ansiedlung erahnen, wobei durch den Blick auf urige Gassen und kleine Hinterhöfe neue Perspektiven entstehen.

Bei der anschließenden Fahrt eröffnet sich der Blick auf das Wasser, das sich über die Jahrhunderte seinen Weg durch die steinige Felslandschaft bahnte. Sehenswert ist die Felsformation Zwölf Apostel, die zwischen Solnhofen und Esslingen liegt. Stolz und trotzig streckt sich der Treuchtlinger Marmor Fels in den bayrischen Himmel.

Auf der Tour entspannen Radfahrer am Altmühlsee, der ein großes Vogelschutzgebiet beherbergt und bis 1986 von Menschenhand geschaffen wurde. Nach einem vorherigen Besuch des Naturpark Frankenhöhe, der mit seinen saftigen grünen Auen beeindruckt, sind die blauen Fluten des bayerischen Gewässers ein weiterer Höhepunkt für die Sinne.

In den Städten, die sich am Rande des Radweges befinden, gibt es gleichfalls viel zu entdecken. Reisende erkunden beispielsweise die Bischofsstadt Eichstätt, die durch ihre Mischung aus moderner Universitätsarchitektur sowie barocker Bebauung beeindruckt. Dort warten der alte Dom und das Diözesanmuseum auf einen Besuch.

In Richtung Regensburg führt der letzte Teil des Altmühltal-Radweges. Fahrer passieren die längste Holzbrücke Europas, die sich auf einer Länge von 189,91 Metern über den Main-Donau-Kanal spannt. In der Nähe befindet sich die sogenannte Befreiungshalle, die König Ludwig der I. nach den Befreiungskriegen errichten ließ.

Acht Tage im Altmühltal

Viele neue Erkenntnisse und Eindrücke genießen Reisende, die sich auf eine Radtour durch das Altmühltal begeben. Mittelalterliche Baukunst, Ruinen aus der Antike sowie beeindruckende Natur sorgen für viele Sinneseindrücke. Nach acht Tagen und 167 Kilometern gab es nicht nur eine wundervolle Zeit in der grünen Natur, sondern auch einiges zu entdecken, wobei das an der Donau liegende Regensburg ein guter Ort für einen ruhigen Ausklang der Reise ist.

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