Betriebsausflug 2018 – Rundtour durch die pfälzischen Weinberge

Unser Betriebsausflug im November 2018 führte uns über die Deutsche Weinstraße. Zum ersten Mal dabei war unsere duale Studentin Alyssa Schmitz. Für sie und uns eine gute Gelegenheit, sich auch außerhalb des Büros besser kennenzulernen.

Los ging es in Edenkoben, wo wir auf unseren Reiseleiter Norbert Arend von Genussradeln-Pfalz trafen. Zu Beginn des Jahres hat Radissimo Genussradeln-Pfalz übernommen. Der Betriebsausflug war so etwas wie die inoffizielle Übergabe. Die Idee war, dass wir alle eine Tour von Genussradeln und natürlich auch Norbert intensiver kennenlernen. Bevor wir losradelten, bekamen wir eine Einweisung in die E-Bikes, da noch nicht alle von uns mit einem E-Bike gefahren waren. Trotz der Jahreszeit radelten wir den ganzen Tag über im Sonnenschein.

Zwischenstopp mit Sekt und erstes Teamspiel

Endlich durften wir in die Pedale treten. Im Sonnenschein durch die Weinberge radeln – was gibt es Schöneres? Der erste Stopp ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Mit einem Glas Sekt stießen wir gemeinsam an. Dann überraschte uns Norbert mit einem Spiel. Alle mussten sich an einem runden Tuch mit zahlreichen Löchern festhalten. Norbert warf einen Ball in die Mitte und unsere Aufgabe war es, den Ball kreisen zu lassen, ohne dass er in eines der Löcher fällt. Da waren wir noch nicht ganz so erfolgreich. Aber das wurde besser im Lauf des Tages, in dem noch weitere Spiele auf uns warten sollten.

Mittagessen und zweites Teamspiel

Nach dem Spiel radelten wir weiter. Über St. Martin fuhren wir nach Rhodt unter Rietburg. Dort stärkten wir uns mit einem vorzüglichen Mittagessen im Gasthaus Sesel. Anschließend stand unser zweites Teamspiel auf dem Programm: Im Kreis stehend hielt jede Fäden in der Hand, die in der Mitte zusammenliefen. So mussten wir nun auf dem Boden liegende Holzklötze mit den Fäden aufnahmen und übereinander stapeln. Das hat von Anfang an gut funktioniert. Allerdings gab es noch eine zweite Runde: Dafür wurden jeder zweiten in der Runde die Augen verbunden. Die Sehenden mussten also die Blinden mit Worten koordinieren. Wir haben uns dann zugeteilt. Wer rechts neben einer Blinden stand, musste immer sagen, was sie machen muss. Das machte die Aufgabe natürlich deutlich schwieriger. Geschafft haben wir es letztendlich aber doch.

Trauben naschen und drittes Teamspiel

Anschließend ging es bei immer noch strahlendem Sonnenschein weiter durch die Weinberge. Immer wieder hielten wir an und naschten von den Trauben, die noch an den Reben hingen. Während einem der Stopps stand auch unser drittes Spiel an: Ein volles Glas alkoholfreier Secco wurde in eine Art Halterung gestellt. Von der Halterung gingen wieder Fäden ab. Gemeinsam mussten wir verschiedene Bewegungen ausführen, wie das Glas mit den Fäden hochnehmen und wieder abstellen oder uns im Kreis drehen. Selbstverständlich durften wir dabei nichts verschütten. Zur Belohnung durften wir nach dem Spiel das Glas gemeinsam leeren. Wir kommunizieren generell recht gut und viel. Aber insgesamt waren die Spiele eine gute Erfahrung. Das hat uns die Augen geöffnet, dass wir bei dem einen oder anderen doch noch Luft nach oben haben in der Kommunikation.

Essigverkostung im Doktorenhof

Weiter ging es in den Doktorenhof in Venningen. Das Weinessiggut produziert hochwertigen Essig zum Trinken oder Verfeinern von Speisen. Als wir ankamen, stand draußen ein Samowar mit warmen Ingwer-Essig-Wasser bereit. Perfekt, um unsere inzwischen trotz Novembersonne kühlen Glieder wieder aufzuwärmen. Im Doktorenhof durften wir mehrere Essigsorten probieren. Das reichte von fruchtiger Kirsche bis zum Kräuteressig, der vom Geschmack an Medizin erinnert und auch als solche gedacht ist. Zu jeder Sorte erzählte uns der Inhaber immer wieder neues. Besonders waren auch die Gläser zur Verkostung: mit langem Stil und einem Tropfen in der Mitte, damit der Essig seinen vollen Geschmack entfalten kann. Als Krönung schenkte uns Frau Simonis jeweils eine Flasche mit Feigenessig, von dem wir vorher ebenfalls probieren durften. Der Doktorenhof war für viele von uns ein klares Highlight des Ausflugs.

Im Anschluss ging es mit dem Rad zurück nach Edenkoben. Zum Abendessen mit typisch Pfälzer Saumagen trafen wir uns danach in der Eselsbrücke in Neustadt. Mit dabei war natürlich auch Norbert, der uns einen wunderschönen Betriebsausflug bereitet hat. Wenige kennen sich so gut aus in der Pfalz und verpacken das Wissen zudem in so spannende Geschichten.

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