Die richtige Fahrradkleidung von A bis Z

Richtige Fahrradkleidung von A bis ZWer auf einer mehrtägigen Radtour unterwegs ist, wird großen Wert auf die richtige Fahrradbekleidung legen. In der heutigen Ausgabe unseres Radissimo ABCs versuchen wir, einen kurzen aber innhaltsreichen Überblick über die wichtigsten Funktionen zu geben. Erfahren Sie alles über die richtige Fahrradkleidung von A bis Z!

A:

Armlinge – morgens, wenn der Radeltag kühl anfängt Armlinge überstreifen. Später, wenn die Sonne und das Radeln bergan uns erhitzt, die Armlinge wieder abnehmen – ohne lästiges An- und Ausziehen des Trikots. Eine sinnvolle Ergänzung für jedes Radel-Outfit auf radissimo Radreisen
Accessoires – bei klirrender Kälte freuen wir uns über eine Windfront- oder gar Kopfmaske – oder einfach nur ein Stirnband. Für den Rest des Jahres sind zwei Schlauchtücher unsere Begleiter – wahlweise auf dem Kopf oder am Hals getragen, eine Schatten spendende Sommerkappe mit oder ohne Nackenschutz und ganzjährig die Gelhandschuhe.

B:

Beinlinge – wir kennen es alle: morgens aus der Bahn aussteigen und bergan in die Pedale treten wenn die Muskeln noch nicht warm sind oder eine Abfahrt bewältigen wenn die Temperatur abends wieder sinkt – mit Beinlingen müssen wir nicht gleich die Radlerhose wechseln, sondern streifen einfach über oder ab.
Brille – wir lieben den Fahrtwind, der uns Freiheit vermittelt – aber mit Sportbrille schützt er unsere Augen vor Schmutz, Insekten und Sonne. Der Navi soll klein und leicht sein? Dann braucht’s eine Gleitsichtbrille zum Ablesen – für die Maulwürfe unter den Radlern.
Bandanas – halten den Fahrtwind ab und schützen uns vor zu viel Sonne – stylisch passend zum Outfit und wenn’s mal richtig schweißtreibend wird: zum Abtrocknen verwenden. Sie werden durch einen Knoten am Hinterkopf einfach in der Weite reguliert und lassen sich wunderbar auch unter Fahrradhelmen tragen.
BH – er soll unterstützen, nicht drücken, atmungsaktiv sein und ergonomische, bikespezifische Schulterträger haben. Damit fühlen wir uns wohl auf dem Radl, ob auf dem Rennrad oder Mountainbike.

C:

Cape – wenn ich bei Regen zu radissimo fahre, hält mich das Regencape trocken. Für Berg- und Talfahrten und bei Sturm dagegen verwende ich lieber Regenjacke und –hose.

D:

Dirtsuit – ein wasserdichter, atmungsaktiver Bike-Einteiler, der Regen und Matsch trotzt, damit der Dreck nicht überall ist. Jetzt kennt unsere Leidenschaft fürs Biken keine Grenzen mehr, keine Ausrede mehr nicht aufs Rad zu steigen. Nur die Harten kommen in den Garten.

E:

Einteiler – wenn Du Aerodynamik auf ein Optimum bringen willst: Für Triathleten – kein Umziehen zum Schwimmen etc. – und Rennsportradler sind sie die zweite Haut.
Ellenbogenschoner – die Mountainbiker leben nicht ungefährlich: zur Schlagabsorption und Schutz bei Stürzen werden die Protektoren gerne eingesetzt.

F:

Funktionswäsche – Radeln kann wie jede Sportart schweißtreibend sein. Funktionswäsche wird direkt auf der Haut getragen. Sie leitet den Schweiß vom Körper weg und soll dadurch vor dem Auskühlen schützen. Es gibt sie mit natürlicher Thermoregulation aus Merinowolle oder Seide, oder aus Kunstfasern.

G:

Gamaschen – vom Starkregen überrascht, vom Matsch verschmutzt sind zusätzlich zur Regenhose Regengamaschen eine sinnvolle Ergänzung um trockenen Fußes ins Hotel oder zur nächsten Einkehr zu radeln. Eine trockene Lösung für unsere Füße und eine saubere für uns und die Wirtsleute.

H:

Hose – das Kleidungsstück mit den 2 Beinen in kurzer oder langer Ausführung als Überhose … oder eine klassische Radlerhose. Zum Radeln ins radissimo Büro trage ich meine stylischen Jeans.
Handschuhe – zum Schutz vor Sonne, Regen, Wind und Kälte. Für Radtouren werden sie gerne mit Gelpolstereinlagen an den Handballen getragen – als ergonomischer Schutz. Halbfinger- oder Ganzfingerhandschuhe oder Fäustlinge im Winter? Auf jeden Fall ein überaus wichtiges Accessoire.
Helm – Kopfschutz zur Reduzierung der Verletzungsgefahr bei Unfällen. Ob als Mikroschalenhelm oder Halbschalenhelm – je nach Wunsch – sicherer fahren Sie damit allemal. Eine Helmpflicht gibt es bei uns in Deutschland nicht. Nach einem Unfall mit Helm auf jeden Fall weg damit – ein neuer muss her – sicherheitshalber!
Helmüberzug – ganzjährig einsetzbar als Regenschutz. Im Winter schützt er den Kopf vor Kälte und hält den Wind ab. In Gelb werden wir im Straßenverkehr damit besser gesehen.
Handwärmer – für die hart Gesottenen unter uns, die das Radl ganzjährig fahren sind sie bei längeren Strecken eine Wohltat. Kleine mit Aktivkohle gefüllte Papiersäckchen, die sich bei Kontakt mit Sauerstoff erwärmen ähnlich wie bei den Wärmepflastern, die bei Rückenschmerzen eingesetzt werden.
Hosenrock – als Kompromiss zwischen dem klassischen Rock und der funktionalen Rad-Hose gibt es den Hosenrock mit integrierter Hose mit Sitzpolster für entspanntes, komfortables Radeln und einen femininen Look.

I:

Innenhose – ist fix eingenäht oder eingegeknöpft mit perfekter Passform und rutschfreiem Sitz in eine lässig weit geschnittene Überhose, für lässige Optik. Einfach ideal für Genussradler, die das Sportive mit dem Lässigen verbinden wollen.

J:

Jacke – ist zum Radeln am Gesäß und an den Armen länger geschnitten, dafür darf sie im Bauchbereich ruhig etwas kürzer sein. Zwei-Wege-Reißverschluss zum individuellen Öffnen wenn‘s mal wärmer wird, als Softshell, Windjacke, Fleece oder superleicht mit Mesh-Einsatz.

K:

Kopfbedeckung – ob als Funktionstuch, Stirnband, Bandana, Untermütze, Helmmütze, Regenkapuze: bei radissimo Radreisen immer dabei.
Knielinge – sie bedecken und wärmen die Knie, vor allem das kälteempfindliche Gelenk. Damit sind wir bei jedem Wetterumschwung gewappnet: wenn es auf einer längeren Tour, zum Beispiel auf einen Berg, auf einmal um einige Grade abkühlt.
Klickschuhe – für effiziente Kraftübertragung wird über ein Pedalsystem der Schuh fest mit dem Pedal verbunden. Mit speziellen Cleats, die im vorderen Bereich der Schuhsohle befestigt werden, können sich die Schuhe in die passenden Pedale einklicken und werden nur durch ein Drehen des Fußes gelöst.
Knieschoner – sollten ausreichend vor Schürf- und Platzwunden schützen, aber auch nicht beim pedalieren hindern oder für wunde Stellen rund ums Knie sorgen.
Kappe – als Must-Have wird sie in der Rennradtradition mit kurzem Schirm unter dem Helm, auf dem Podium oder einfach in der Freizeit getragen.

L:

Lang – oder kurz? Wohin reisen Sie? Zu welcher Zeit? Wie wird das Wetter sein? Das sind Fragen, die man sich stellen sollte sobald man den Koffer packt. Planung gehört nun mal dazu.

M:

Mütze – als Helmmütze für kühle Tage wärmt sie den Kopf, wahlweise mit Ohrschützern zum Abklappen oder kurzem Schirm wenn die Sonne mal tief steht oder als Schutz vor Regentropfen.

N:

Nierengurt oder Nierenwärmer – bei wechselhaftem Wetter hält er die empfindliche Nierenregion beim Radfahren schön warm. Ausgerüstet mit Stützstreben und Verstärkungen im Rückenbereich sorgt er für sanfte Stützfunktion.

O:

Outfit – auch auf dem Fahrrad wollen wir stylisch aussehen: das Outfit sollte funktional und passgerecht sein und für manche passend zur Farbe des Radl.
Overall – im Regen radeln und trotzdem stadtfein, das geht mit einem Regenoverall. Reißverschluss am Rücken öffnen und die Hosenbeine runterlassen und das ohne Schuhe ausziehen.

P:

Polster – sind sinnvoll zur Druckentlastung und als Schutz bei Stürzen in Handschuhen, am Gesäß in der Radlhose, in Ellenbogen- und Knieschonern
Poncho – gehört für viele Radler zum Bestandteil wetterfester Ausrüstung, auch weil er universell einsetzbar ist – als Plane oder als wetterfester Unterstand. In besonders grellen Farben ermöglicht er eine gute Erkennbarkeit auch bei schlechtem Wetter und bei Nacht.
Protektoren – als Schutzbekleidung bei Mountainbikern ein Must-Have: sie helfen, schwere Verletzungen zu vermeiden oder zu verhindern. Neben dem Kopf sollten vor allem Knie, Schienbein, Ellbogen und Rücken bzw. Wirbelsäule gut geschützt sein.
Polsterhose – eng anliegende Radlerhose mit Polster ausgestattet: damit die längere Biketour nicht zur To(rto)ur mit starken Belastungen und unangenehmen Druck- oder Scheuerstellen wird.

Q:

BeQuem – Das wichtigste an Ihrer Fahrradkleidung ist, dass Sie sich darin wohlfühlen und sie Sie beim Radeln nicht behindert.

R:

Radlerhose – eng anliegend und wahlweise mit oder ohne Polster ausgestattet. Damit die längere Biketour nicht zur To(rto)ur mit starken Belastungen und unangenehmen Druck- oder Scheuerstellen wird, gerne mit Sitzpolster. Die Hosen sind hinten am Bund höher gezogen und an den Knöcheln eng anliegend, damit sie nicht in die Kette geraten.
Rainlegs – diese Regenhose schützt Oberschenkel und Knie vor Regen, Wind und Auskühlung. Sie ist superschnell anzulegen: einfach als Gürtel getragen kannst du im Notfall die Beine herunterrollen. Sie ist extrem leicht, an der Rückseite offen, so dass keine Kondensation auftritt und die Kleidung trocken bleibt
Reflektierend – um bei schlechter Sicht und im Stadtverkehr besser gesehen zu werden, sind Fahrradbekleidung und Accessoires, die mit Reflektoren ausgestattet sind unverzichtbar für sicheres Fahren. Bei direkter Lichteinstrahlung, etwa durch Straßenlaternen oder Autoscheinwerfer, werfen Reflektoren das Licht hell zurück.
Rock – um einen weiten Rock fahrradtauglich zu machen, brauchen wir eine Münze und ein Haargummi: das Geldstück von hinten an den Rock halten und dann von vorn das Haargummi drüberbinden, Der Knoten verwandelt den Rock (zumindest für die Fahrt) in eine bequeme Harems-Hose.

S:

Shirt – Kurz- oder Langarmshirt fürs Biken mit Stehkragen zum Schutz für den Nacken wegen des Fahrtwindes. Ein Reißverschluss vorne um bei hohen Temperaturen oder Steigungen zu lüften und bei Abfahrten geschlossen um vor Wind und Insekten zu schützen. Atmungsaktiv, feuchtigkeits- und wärmeregulierend aus Naturfasern oder Hightech Kunstfasern. Gerne im Rücken verlängert und mit Taschen versehen – für die kleine Stärkung während Ihres radissmo Radurlaubs.
Shorts – flache Falzung damit’s nicht scheuert und Polsterung zur Druckentlastung, eng anliegend, im Rücken hoch geschnitten, am Bauch kürzer damit nichts kneift. So genießen wir jede radissimo Radreise.
Socken –das bei den Rennradlern beliebte Kompressionsmodell unterstützt die Durchblutung in der Wadenmuskulatur zusätzlich. Die wasser- und winddichten Socken, knielang oder knöcheltief, atmungsaktiv und ohne störende Nähte – gibt‘s stylisch passend zum Outfit.
Stirnband – als Schweißband, das verhindert, dass Schweiß in die Augen läuft. Passt perfekt unter den Helm und saugt den Schweiß effektiv auf oder für die kühlen Tage eines mit verlängertem Ohrenbereich.
Sonnenbrille – dient zur Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse, als UV-Schutz, sichert den Durchblick beim Insektenschwarm und schützt vor Zugluft und Staub während der radissimo Radreise.
Schuhe – richten sich nach dem Radtyp: während der Mountainbiker meist eine Kombination aus Fahrradschuh und Bergschuh braucht, ist der Rennradler mit einem reinen Klickschuh gut bedient. Die Sohle ist grundsätzlich sehr steifgehalten damit eine optimale Kraftübertragung erfolgen kann.
Schutzbrille – als ungetönte Brille oder mit Wechselgläsern. Sie sollte aus unzerbrechlichem Kunststoff sein und als reine Schutzbrille vor Fremdkörpern wie Pollen, Mücken, Fliegen und Staub schützen.
Schlauchtuch – ist ein Muss. Mein radissimo Schlauchtuch ist mein ständiger Begleiter als Schutz vor Wind und Sonne – wahlweise als Halstuch oder auf dem Kopf zu tragen – im Sommer wie im Winter. Ich liebe es! Und die Haarmähne wird damit auch gebändigt.

T:

Trikot – ist dem jeweiligen Einsatzbereich angepasst: hauteng geschnitten für Rennfahrer, sportlich-bequem für Freizeitsportler oder lässig-weit für abfahrtsorientierte Biker verfügen sie dann noch über weitere Details wie Taschen, Bündchen oder Zipper.
Tücher –als Multifunktionstuch ist das radissimo Schlauchtuch der Helfer in allen Lebenslagen: ob am Hals, am Kopf, als Schwitztuch am Handgelenk oder als Ersatz für das Haarband, als Stirnband, um die Ohren zu schützen, als Piratenkopftuch oder einfach nur als Schal.

U:

Unterwäsche – sollte eng am Körper anliegen und wird als Funktionswäsche direkt auf der Haut getragen.

V:

V-Ausschnitt – Ob ein Oberteil einen V-Ausschnitt, einen runden Ausschnitt, einen Kragen, oder einen hochgeschlossenen Ausschnitt haben soll, können Sie selbst entscheiden – die Möglichkeiten sind riesig.

W:

Wasserdicht – Wasserdichte Kleidung von Kopf bis Fuß ist sehr zu empfehlen, insbesondere wenn man weiß, dass die Wahrscheinlichkeit für Regen sehr hoch sein wird. Als Alternative funktioniert natürlich auch ein Regenponcho um sich vor der Nässe zu schützen.

X:

X–Schnürung – Eine X-Schnürung sorgt dafür, dass Ihr Schuh perfekt an Sie angepasst wird und einen festen Sitz am Fuß hat.

Z:

Zehenwärmer – sind spezielle Wärmekissen und sehr beliebt bei (Mountain-) Bikern. Wer keine kalten Füße haben möchte, kann sie damit bis zu 6 Stunden wohlig, warm halten.
Fahrrad

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