Donau – Was muss man gesehen haben?

Entlang des Donau-Radweges gibt es imposante Architektur und Zeitzeugen der Geschichte zu erleben. Der Radtour von Passau nach Budapest folgend verspricht nicht allein das Naturerlebnis einer anmutigen Flusslandschaft. In den Donaustädten wartet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten auf interessierte Besucher. Zahlreiche Gebäude, quirlige Altstädte und beeindruckende Brückenkonstruktionen geben Auskunft über die bewegte Geschichte der Region.

Was muss man an der Donau gesehen haben?

Donau - Was muss man sehen?

Donau – Was muss man sehen?

In der bayrischen Dreiflüssestadt Passau – hier fließen Donau, Inn und Ilz ineinander – lässt es sich gemütlich durch die Altstadt schlendern. Unweigerlich führt der Weg den Besucher zum Dom St. Stephan, dessen imposante Türme bereits von Weitem sichtbar sind. Eine Dombesichtigung gehört zum Muss eines jeden Passaubesuches. Wer es einrichten kann, kommt am Mittag und lauscht dem dreißigminütigen Orgelkonzert, das hier während der Sommermonate regelmäßig auf der größten Domorgel der Welt gespielt wird.

Der Donau in Richtung Wien folgend, befindet sich in der niederösterreichischen Stadt Melk das Benediktinerkloster Stift Melk. Kernstück des weithin sichtbaren Gebäudekomplexes oberhalb des Flusses ist die Stiftskirche St. Petrus und Paul. Eine der schönsten Innenansichten bietet der Prunksaal der Bibliothek. Das Stift gilt als Wahrzeichen der Wachau und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die österreichische Hauptstadt Wien beeindruckt mit imposanten Gebäuden, wie dem Stephansdom, der Hofburg und dem Schloss Schönbrunn, der Sommerresidenz der Habsburger. Schloss und Park Schönbrunn gehören ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Schönbrunner Palmenhaus mit mehr als 40.000 Glastafeln und drei Gebäudeteilen gehört zu den größten seiner Art in Europa. Die Spanische Hofreitschule, das Rathaus, die Staatsoper und das Burgtheater in der Wiener Innenstadt sollten im Rahmen einer Stadtbesichtigung nicht ausgelassen werden. Während der Innenbesichtigung der barocken Wiener Staatsoper werden durchaus Bilder vom weltbekannten Wiener Opernball lebendig. Nach jeder Menge Sightseeing locken die traditionsreichen Wiener Kaffeehäuser zur Einkehr. Kaffeespezialitäten, feinsten Torten und dem Klassiker Kaiserschmarren werden kaum zu widerstehen sein. Kalorienzählen ist jedoch nicht nötig, schließlich geht es anschließend per Rad weiter in Richtung Bratislava.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang der Donau

Wenn aus der Ferne das „UFO“ grüßt, ist die slowakische Hauptstadt erreicht. Dieses „UFO“ ist ein Aussichtsturm, dessen architektonische Gestaltung an ein außerirdisches Flugobjekt erinnert. Die Stadt Bratislava gehört zu den kleinsten Hauptstädten Europas und kann bequem zu Fuß erkundet werden. In den Gassen der Altstadt versteckt sich eine witzige Touristenattraktion. „Man at work“ ist ihr Name und dieser Mann ist in der Fußgängerzone am Boden zu finden. Aus einem Kanal grüßt die Skulptur eines Kanalarbeiters mit Helm. Glaubt man den Einheimischen, schaut der Mann den Damen unter ihren Rock. Sehenswert im Altstadtkern sind zugleich das Alte Rathaus und die Blaue Kirche, bevor sich ein Abstecher zur Burg empfiehlt.

Budapest – die Hauptstadt von Ungarn – glänzt mit seinen Brücken ebenso wie mit seinen Bauten rechts und links des Flusses. Buda und Pest lauten die Namen der zugehörigen Stadtteile. In beeindruckender Weise spannt sich eine Vielzahl von Brücken über die Donau. Die Älteste und Bekannteste ist die Kettenbrücke. Der gigantische Kuppelbau auf der westlichen Uferseite beherbergt das ungarische Parlament. Das Parlamentsgebäude ist für Gäste zur Besichtigung geöffnet. Die östliche Seite wird optisch vom Gellertberg mit Burgpalast und Fischerbastei dominiert. In diesem Stadtteil finden sich Budapests berühmte Thermalquellen und verschiedene Thermalbäder. Ein Besuch in einem der Bäder sollte unbedingt eingeplant werden. Hier baden Einheimische oder spielen im Wasser entspannt eine Partie Schach. Zurück auf der Pester Seite sollte der Großen Markthalle ein Besuch abgestattet werden. Kulinarisches und Kulturelles gibt es hier auf drei Ebenen zu erleben.

Probieren Sie es aus: Radfahren und zugleich Kultur erleben – das ist entlang des Donau-Radweges zwischen Passau und Budapest in schier unglaublich großem Maße möglich.

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