Endlich schlechtes Wetter!

Wir haben zwar erst Oktober, aber draußen fühlt es sich teilweise schon wie November an. Während andere jetzt ihre Räder einmotten, weil die Temperaturen in den einstelligen Bereich gesunken sind und sich ein Regenschauer an den nächsten reiht, fange ich an aufzuleben. Schlechtes Wetter hat nämlich auch seine positiven Seiten – endlich mehr Platz auf den Radwegen! „Sonntags-Radlern“ ist es jetzt zu ungemütlich, Alltagsradler wie ich, die bei Wind und Wetter unterwegs sind, atmen unbewusst auf und können es jetzt wieder rollen lassen.

Hallo Herbst!
Hallo Herbst!

Das Wetter ist das Wetter

Gegen Kälte und Nässe kann man sich schützen und ein Zuviel an Kleidung lässt sich verhindern. Hier kommt das viel beschworene Zwiebelprinzip zum Tragen. Lieber mehrere dünne Schichten übereinander als zwei dicke Schichten. Das muss jeder für sich ausprobieren. Das Kälteempfinden ist bei jedem anders. Mich persönlich muss leicht frösteln, wenn ich mich auf den Weg mache. Unterwegs wird mir dann von alleine warm. Sollte mir zu warm werden, muss ich eine Schicht – meist eine dünne Windweste – wieder ausziehen. Denn ins Schwitzen sollte man nicht kommen.

Wichtige Utensilien, die man immer dabei haben sollte

Ich habe sommers wie winters immer folgende Schutzkleidung dabei:

  • Regenhose
  • Windweste
  • Regenjacke
  • Überschuhe
  • Helm-Regenhaube
  • Schlauchtuch (Hals- / Gesichtsschutz)
  • Plastiktüte (der einzige wasserdichte Sattelschutz)

Alle Teile zusammen wiegen knapp 500 Gramm und passen in den kleinsten Rucksack.

Hübsch hässlich!

Zugegeben, Überschuhe machen keinen schlanken Fuß, aber sie schützen nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Dreck.

Mit Handschuhen und Überschuhen ist man auch in Herbst und Winter für jedes Radelwetter gewappnet.
Mit Handschuhen und Überschuhen ist man auch in Herbst und Winter für jedes Radelwetter gewappnet.

Meinen Beinen macht Kälte nichts aus. Selbst im November sieht man mich noch mit kurzen Hosen joggen oder Rad fahren. Aber an den Händen, Füßen und am Kopf bin ich empfindlich. Wenn die Temperaturen in den einstelligen Bereich sinken, kommen also noch Handschuhe und Mütze zu den zuvor genannten Bekleidungsstücken hinzu. Da ich auch bei Minusgraden mit dem Rad unterwegs bin, hat mir meine „bessere Hälfte“ vor drei Jahren beheizte Handschuhe geschenkt.

Die Handschuhe werden über zwei wieder aufladbare Akkus beheizt, die sich in einer kleinen Tasche auf Höhe des Handgelenks befinden. Was soll ich sagen: Die Handschuhe sind ein Traum! Je nach gewählter Heizstufe halten sie bis zu fünf Stunden muckelig warm.

So ausgerüstet ist mir auf dem Fahrrad jedes Wetter recht. Aber freie Radwege finde ich großartig!

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