Essen und Trinken auf Radreisen

Egal, ob Individualreisen, Gruppen-Radtouren oder Familien-Radreisen: Einzelne Radtouren, Radwanderungen über mehrere Tage sowie ganze Urlaube mit dem Fahrrad erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Radwanderwege bieten die Möglichkeit, wunderschöne Naturlandschaften auf diese Weise zu erkunden. Auf einer Radtour sind Radwanderer an einem Tag über viele Stunden unterwegs und es werden oftmals Strecken bis zu 50 Kilometer und mehr bewältigt. Da brauchen die Radreisenden unterwegs eine ausreichende und gute Verpflegung. Aber wie sollte das Essen und Trinken auf einer Radreise zusammengestellt sein? Zunächst einmal brauchen Radtourenfahrer im Gegensatz zu Rennradfahrern oder Mountainbikern keine spezielle Sportlernahrung wie Energieriegel und Sportgetränke. Eine „normale“ gesunde und reichhaltige Ernährung ist trotz erhöhter Anstrengung und größeren Energiebedarf völlig ausreichend.

Essen und Trinken auf Radreisen: Mit einem gesunden Frühstück fängt der Tag gut an

Mit einem guten Frühstück fängt der Tag richtig an. Was sollte ein reichhaltiges Frühstück auf Radreisen beinhalten? Das Frühstück im Radurlaub legt die Grundlage für einen guten Start und soll dem Radreisenden Energie für die vor ihm liegende Strecke spenden. Vollkornbrötchen oder -brot, Müsliflocken, gekochte Eier oder Rührei, Joghurt oder Frischkäse sind die wichtigsten Bestandteile eines kraftspendenden Frühstücks, ohne den Körper zu belasten. Auf Brötchen aus Weißmehl sollte eher verzichtet werden, da die aus ihnen gewonnene Energie nicht lange vorhält. Für einen kräftigen Vitaminschub sorgen Säfte, wie z. B. Orangen- oder Apfelsaft. Wichtig schon beim Frühstück ist es, den Körper nicht mit schwer verdaulichen und fettigen Speisen zu belasten. Auch auf zu zuckerhaltige Speisen sollte verzichtet werden, da der Zucker nur in sehr kurzfristige Energie umgesetzt wird und die anschließenden Stoffwechselprozesse im Körper in das Gegenteil umschlagen und zur schnellen Ermüdung führen.

Die richtige Verpflegung im Radurlaub: Proviant für unterwegs

Ein Picknick oder eine Pause mit leckerem Proviant in der freien Natur ist ein Vergnügen, das zu jeder Radwanderung dazugehört. Obst, belegte Brote und Joghurt lassen sich leicht auf dem Fahrrad mittransportieren und sind die besten Hungerstiller für unterwegs. Während der Radtour ist es auch für den Nachmittag wichtig, den Stoffwechsel anzukurbeln und dabei nicht mit schweren Speisen zu belasten. So ist für den Mittag ein Salat oder andere leichte Kost die perfekte Wahl. Wichtig ist es, während der Fahrt ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bis zu 2 bis 3 Liter Flüssigkeit zu trinken, wird grundsätzlich schon als üblicher Tagesbedarf empfohlen. Auf Radtouren kann sich diese Menge noch erhöhen, da die körperliche Anstrengung zu vermehrten Schwitzen führt. Auch an sonnigen Tagen mit hohen Temperaturen wird beim Radfahren mehr Flüssigkeit wieder ausgeschwitzt und es muss dementsprechend auch mehr getrunken werden. Die besten Getränke für unterwegs sind dabei: Mineralwasser, Fruchtsäfte – oder mit Mineralwasser zur Schorle gemischt – Früchtetee und alkoholfreies Bier.

Was sollte abends nach der Tour gegessen werden?

Nach einem langen Tag mit großer körperlicher Anstrengung in der frischen Luft ist die Vorfreude auf das Abendessen riesengroß. Aber auch für den Abend nach einer anstrengenden Fahrrad-Etappe gilt: die Nahrung sollte nicht belastend sein. Wichtig ist es, am Abend nicht zu spät zu essen, da der Schlaf nicht durch die Verdauungsvorgänge gestört werden sollte. Das Abendessen sollte einen hohen Eiweißanteil aufweisen, vitaminreich sein und nur wenig Kohlenhydrate aufweisen. Fettarme Fleisch- und Fischgerichte, leichte Gemüse und Salate eignen sich für das Abendessen sehr gut. Auf Frittiertes sollte aufgrund des ebenfalls schwer verdaulich hohen Fettanteils verzichtet werden.

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2 Kommentare

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