Fahrradtaschen packen leicht gemacht

Egal, ob man täglich mit dem Rad zur Arbeit pendelt oder bei einer langen Radtour tagelang „on the road“ ist: Fahrradtaschen sind unabdingbares Zubehör für aller Radler, die viel auf dem Fahrrad, Rennrad, Mountainbike oder E-Bike unterwegs sind – sowohl in der Stadt in Deutschland oder Europa als auch in den Bergen. Der praktische mobile Stauraum ist eine sichere Methode, alles zu transportieren, was man unterwegs braucht.

Welche Arten von Fahrradtaschen gibt es?

Die bekanntesten Fahrradtaschen mit dem größten Stauraum sind Gepäckträgertaschen. Meist als Paar vorhanden, hängen diese vom am Gepäckträger neben dem Hinterrad. Sind sie am Vorderrad angebracht, nennt man sie Lowrider. Kleinere Taschen können vor oder auf dem Lenker befestigt werden. Taschen unter dem Sattel sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen – sie bieten bis zu einem Liter zusätzliches Fassungsvolumen.

So packen Sie Radtaschen für eine mehrtägige Radtour

Bei einer langen Radtour sind große Gepäckträgertaschen und Lowrider dafür verantwortlich, Gegenstände des persönlichen Bedarfs in die nächste Unterkunft zu transportieren. Eine Satteltasche enthält Gegenstände, die schnell greifbar sein müssen, und in eine Lenkertasche gehört, was während der Fahrt benötigt wird. Grundsätzlich sollten die Taschen eher größer sein. Platz für Unvorhergesehenes ist besser als tägliches Stopfen und Umpacken. Sind alle Möglichkeiten für Radtaschen ausgeschöpft und der Platz reicht noch nicht, kann der Fahrer zusätzlich noch einen Rucksack auf dem Rücken tragen.

Auch weiteres Zubehör zum Gepäcktransport auf Radreisen ist eine Überlegung wert. Sicherheitsgurte sorgen für Stabilität und extra Trinkflaschenhalter an den Außenseiten der Gepäckträgertaschen bieten schnell zugängliche Wasservorräte. In flachen dreieckigen Rahmentaschen können zum Beispiel Ausweisdokumente und Informationen zur Übernachtung sicher und knickfrei untergebracht werden. Regenhüllen sind angebracht, falls die Taschen nicht schon wasserdicht sind. Am Lenker lassen sich zudem spezielle Halterungen für Smartphones und Kartenmaterial anbringen.

Welches Gepäck gehört in welche Fahrrad-Tasche?

Schwere Elemente gehören in die Gepäckträgertaschen – zum Beispiel Bücher, Elektrogeräte, Hygieneartikel, Schuhe. Da die Lowrider-Taschen am Vorderrad tiefer hängen und außerdem das Lenken erschweren, sollten sie mit leichterem Gepäck beladen werden. Hauptsächlich Kleidung sollten Sie in der Lowridertaschen packen. Die Taschen werden paarweise ausbalanciert, damit kein Ungleichgewicht aufkommt (besonders wichtig bei Bergtouren!). Gegenstände, die bei Stürzen beschädigt werden könnten, sollten nicht an den Außenwänden der Taschen liegen. Wichtiges kommt natürlich obenauf. Kleinteile sollten gebündelt und seperat verpackt werden, damit sie nicht in der großen Tasche verloren gehen. Eine Satteltasche ist der ideale Stauraum für Werkzeug oder Zubehör für Erste Hilfe – alles, was selten gebraucht wird, im Notfall aber greifbar sein muss. In die Lenkertasche kommen Gegenstände, die während der Fahrt benötigt werden: Karten, das Smartphone, Snacks, Getränke, Taschentücher und natürlich die Kamera. Ein Tipp zum Schluss: eine Probefahrt über Gelände, das der echten Tour ähnelt, hilft Schwachstellen der Packordnung im Vorraus festzustellen.

2 Kommentare

  1. Pingback:Bikepacking - Was ist das? - Radissimo Radreisen-Blog

  2. Nettes und interessantes artikel, welcher Marken empfehlen Sie selbst an? Ich suche neues Fahrradtaschen fur meine Mountainbike, und habe noch ein Gutschein von Fahrradtaschen-expert.de

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