Flussradeln entlang der Mosel mit unserem Mitarbeiter Rolf Knobloch

Einmal im Jahr schwingt sich unser Mitarbeiter Rolf Knobloch für eine mehrtägige Radreise in den Sattel. Wichtig ist ihm dabei vor allem, dass er immer wieder neue Wege entdeckt: „Wir sind um den Bodensee gefahren, von Passau nach Wien geradelt, dieses Jahr geht es von Worms nach Köln.“

Verträumte Orte, wunderschöne Berg- und Weinlandschaften und die Mosel als ständiger Begleiter
Verträumte Orte, wunderschöne Berg- und Weinlandschaften und die Mosel als ständiger Begleiter

Im Jahr 2017 entschied er sich fürs Flussradeln entlang der Mosel von Trier nach Koblenz – alles in allem eine Strecke von rund 230 Kilometern. Vier Tage lang trat er mit seiner Frau und einer Bekannten im Rheinland in die Pedale. Dazu übernachteten die drei jeweils einmal in Trier und Koblenz. So hatten sie genug Zeit, die beiden Städte zu erkunden.

Auf einer Radreise stehen für Rolf Knobloch Genuss und Vergnügen im Vordergrund

Für mich war es bisher die schönste Tour. Vor allem weil man fast ausschließlich entlang der Mosel fährt“, schwärmt Rolf Knobloch von der Reise. „Zwischendurch sind wir auch mal abseits der eigentlichen Route durch die Weinberge gefahren. Man muss natürlich darauf achten, dass man rechtzeitig wieder auf den Radweg kommt und sich nicht in den Weinbergen verfährt“, so der Karlsruher.

Vier Tage lang radelte Rolf Knobloch mit seiner Frau und einer Bekannten entlang der Mosel.
Vier Tage lang radelte Rolf Knobloch mit seiner Frau und einer Bekannten entlang der Mosel.

Wenn Rolf Knobloch eine Radreise unternimmt, steht für ihn der Genuss im Vordergrund: „Ich will keine Kilometer runterrasseln. Das soll für mich eine angenehme Radreise sein, um was zu sehen, um einzukehren, wann ich Lust habe. Für mich ist eine Radreise kein Sportereignis, sondern Vergnügen und Erholung.“ Die optimale Länge einer Etappe liegt für ihn zwischen 50 und 60 Kilometer pro Tag. Die Touren legt er immer mit seinem Pedelec zurück.

Höhepunkte der Radreise: Trier und Koblenz, Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach

Von Koblenz war der Karlsruher besonders begeistert: „Koblenz sollte man auf jeden Fall sehen. Das ist eine ganz tolle Stadt mit einer wunderschönen Altstadt.“ Ganz oben auf der Liste steht natürlich das Deutsche Eck. Ein Genießer-Tipp von Rolf Knobloch ist außerdem, in einem Lokal am Rhein die Seele baumeln zu lassen. Absolut sehenswert ist natürlich auch Trier. Zahlreiche Bauwerke der Stadt aus der Römerzeit und dem Mittelalter zählen seit 1986 zum Weltkulturerbe. Allen voran natürlich die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers.

Auch unterwegs gab es für Rolf Knobloch und seine beiden Mitradler einiges zu sehen. Man radelt durch traumhafte Landschaften entlang der Mosel vorbei an endlosen Weinbergen. Dabei passiert man immer wieder kleine charmante Ortschaften mit vielen Fachwerkhäusern. Ein Höhepunkt ist etwa Bernkastel-Kues mit seinem mittelalterlichen Markplatz und den jahrhundertealten Giebelfachwerkhäusern. Etwas weiter liegt das staatlich anerkannte Heilbad Traben-Trarbach. „Da haben wir oben im Weinberg auf dem Weingut Trossen übernachtet. Von da aus hatte man eine tolle Aussicht über die Landschaft“, erinnert sich Rolf Knobloch.

Unterwegs gab es zahlreiche Möglichkeiten zum Einkehren.
Unterwegs gab es zahlreiche Möglichkeiten zum Einkehren.

Auf Radtouren navigiert mit Rolf Knobloch mit Karte und der App komoot

Navigiert hat Rolf Knobloch auf der Reise anhand der Reiseunterlagen: „Am liebsten gehe ich mit der Karte auf Reisen. Ich peile dann immer den nächsten Ort an, das funktioniert gut.“ Erst am Ende einer jeweiligen Etappe, wenn es darum geht, die genaue Adresse eines Hotels zu finden, greift er auf die App komoot zurück: „Da macht man den Kopfhörer rein und alles ist gut.“ Die Stimme der App führt einen sicher ans Ziel.

Ein kleiner Wermutstropfen während der Reise: die große Hitze des Sommers 2017. Die Gruppe wusste sich natürlich zu helfen und hat viele Pausen gemacht. „Entlang der Mosel gibt es viele Einkehrmöglichkeiten von Wirtshäusern bis zu Campingplätzen, wo man jederzeit anhalten, die Beine hochlegen und etwas trinken konnte“, so Rolf Knobloch.

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