Kristine Simonis zum Internationalen Frauentag

Kaum zu glauben. Meine kleine Tochter ist nun 5 Jahre alt. Fast so lange ist es nun her, dass ich als Vollblut-Touristikerin zuletzt die ITB in Berlin besuchte. Eine Ewigkeit und doch erst gestern. Als Mama und Chefin vergeht die Zeit wie im Fluge. Umso mehr freue ich mich, dass ich in diesem Jahr wieder die Gelegenheit habe, nach Berlin zu kommen. Ich liebe das Gefühl, an einem Tag durch die ganze Welt zu spazieren. Dank Faschingsferien machen wir uns mit der ganzen Familie auf den Weg. Mein Mann und ich teilen uns Messetermine und Kinderhüten auf.

Kristine Simonis am Internationalen Frauentag voller Vorfreude auf die ITB in Berlin
Kristine Simonis am Internationalen Frauentag voller Vorfreude auf die ITB in Berlin

Für mich öffnen sich am Freitag die Messetore. Ein ganz besonderer Tag – der Internationale Frauentag. Erstmals ein offizieller Feiertag in Berlin. Was das angeht, sind uns Länder wie Angola, Burkina Faso, Eritrea, Nepal, Usbekistan und Vietnam voraus. Welch guter Anlass für mich als Frau, Mutter und Unternehmerin diese Worte zu Papier zu bringen!

Heute steht es außer Frage, dass ich unabhängig, selbständig und selbstbewusst meinen Weg gehe. Also gleichzeitig z.B. eine Familie und ein Unternehmen gründen kann. Egal wie groß der Balanceakt ist, wie viele Selbstzweifel oder Einwände von außen mir auf meiner Reise begegnen: Aufgeben ist niemals eine Option, das ist klar. So wie für die vielen inspirierenden Frauen, die dafür gekämpft haben, dass mir all diese Möglichkeiten offen stehen. Dafür bin ich unendlich dankbar!

Meine Vision: Eine Zukunft, in der die Träume von heute Normalität sind

Kristine Simonis bei einem Interview zum Förderprogramm unternehmensWert: Mensch  plus
Kristine Simonis bei einem Interview zum Förderprogramm unternehmensWert: Mensch plus

Meine Vision ist eine Zukunft, in der meine Träume von heute längst Normalität geworden sind. Das sind unter anderem Themen wie:

  • Gleichberechtigung – privat wie beruflich
  • 50:50 bei Führungskräften, GründerInnern und UnternehmerInnen
  • Bunt gemischte Teams als Erfolgsrezept
  • 50:50 in sozialen und lehrenden sowie technischen und wissenschaftlichen Berufen
  • Ausgewogene Work-Life-Integration ohne schlechtes Gewissen
  • Gleiche Bezahlung für gleiche Leistung
  • Frauen können von ihrer Rente leben
  • Frauenpower statt Männerseilschaften
  • Verpflichtendes freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr
  • Starke, inspirierende weibliche Vorbilder für meine Töchter – in Büchern, Medien, Politik und Familie
  • Buntes Spielzeug für Kinder, statt Mädchen- und Jungskram aus Plastik
  • Äußerlichkeiten sind zweitranging
  • Eine saubere Umwelt, in der (Ur-)enkel atmen und gesund leben können
  • Grenzenlose Toleranz, Respekt, Frieden und Freiheit

Vieles ist auf gutem Wege, aber es gibt noch immer einiges zu tun. Dazu trage ich meinen Teil als Unternehmerin, Mutter und Frau bei:

  • Ich unternehme, statt zu unterlassen.
  • Ich bin mutig und gehe Risiken ein.
  • Ich bin offen, flexibel und lernbereit.
  • Ich begreife Fehler und Kritik als Chance.
  • Ich entscheide schnell, aber überlegt.
  • Ich erkenne Stärken und Potentiale.
  • Ich nehme alle Beteiligten mit.
  • Ich arbeite und lebe nachhaltig.
  • Ich lebe meine Vision und bin Vorbild.

Also packen wir es an, meine Damen und Herren. Ein gesundes Maß an Feminismus ist für alle von Vorteil!

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2 Kommentare

  1. Wow, herzlichen Glückwunsch zu diesem Statement, zu diesem Erfolg.
    Alles Gute für die kommende Radel-Saison und beste Grüße ans ganze Radisssimo-Team.

  2. Pingback:Liebe Frau Pötsch, - Radissimo Blog

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