Patrick Bastians: Sechs Monate Praktikum bei Radissimo

Sechs Monate lang war Patrick Bastians als Praktikant Teil des Radissimo-Teams und hat in dieser Zeit viele unterschiedliche Aufgaben bei uns übernommen: „Ich habe so gut wie alles gemacht. Sondertourenausschreibungen bearbeitet, Kataloge verschickt, Verfügbarkeiten bei Hotels und für Rad- und Schiffsreisen angefragt, Hotels gebucht, Anrufe entgegengenommen, wenn gerade alle Reiseberaterinnen im Gespräch waren, Hotels für die Neuauflage unserer Reisen organisiert und vieles mehr.“

Und was hat ihm von all den Aufgaben am besten gefallen? „Am besten hat mir gefallen, dass man hier soviel Abwechslung hat. Vor allem finde ich es großartig, dass Praktikanten hier die Chance haben, wirklich etwas zu lernen. Das ist leider nicht selbstverständlich. Bei anderen Praktika musste ich auch schon nur typische Praktikanten-Aufgaben machen. Das war bei Radissimo zum Glück nicht so.“

Patrick Bastians bei der Arbeit im Radissimo-Büro
Patrick Bastians bei der Arbeit im Radissimo-Büro

Dementsprechend positiv fällt auch sein Fazit über seine Zeit bei Radissimo aus: „Ich habe hier sehr viele Erfahrungen gemacht. Ich nehme mit, dass die Arbeit bei einem Reiseveranstalter sehr vielfältig ist. Das waren viele neue Sachen, die ich hier gemacht habe. Ich habe auf jeden Fall viel gelernt. Das hat mich schon begeistert.“

Jetzt geht Patrick Bastians wieder auf die Schule für Touristik in Frankfurt, wo er gerade mitten in seinen Abschlussprüfungen steckt. Um dafür zugelassen zu werden, musste er ein halbjähriges Praktikum in der Reisebranche machen. Weil er selbst gern und viel Rad fährt, suchte er zuerst nach einem Radreiseveranstalter. So ist er auf Radissimo gestoßen.

Von der Pfalz in die holsteinische Schweiz – zehn Tage Radtour pur!

Seine Leidenschaft fürs Rad war natürlich eine hervorragende Voraussetzung, um sich bei uns voll einzubringen. Immerhin hat er für sich und seinen Vater selbst schonmal eine 10-tägige Radreise quer durch Deutschland geplant. Die führte die beiden von ihrer pfälzischen Heimat bis in die holsteinische Schweiz nach Bad Malente. Dabei haben sie jeden Tag mehr als 100 Kilometer zurückgelegt, oft waren es an die 150 Kilometer. Wenn er von der Reise erzählt, gerät er schnell ins Schwärmen:

„Wunderschön war es zum Beispiel, am Rhein entlang zu fahren. Einer der Höhepunkte im hessischen Ried war das Europa-Reservat Kühkopf-Knoblochsaue. Den schönsten Ausblick auf unserer Tour hatte man auf dem Hoherodskopf im Vogelsbergkreis. Toll war auch die Landschaft im Fulda- und Wesertal. Im Weserbergland haben wir ein altes Bergwerk besichtigt. Danach ging es durch die Lüneburger Heide, die zu dem Zeitpunkt leider nicht geblüht hat. Dafür waren wir damals ein bisschen zu früh dran. Am spannendsten fand ich durch ganz Hamburg von Süden bis Norden zu fahren. Wir sind durch den alten Elbtunnel unter der Elbe geradelt und kamen auf der anderen Seite an den Landungsbrücken raus. Man steht direkt am Hafen. Fantastisch. Wir haben auch in einer Jugendherberge direkt am Hafen übernachtet. Von da aus ging es über Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Eutin, bis wir am Ziel waren. Dort hat uns schon meine Mutter erwartet, die die Strecke mit dem Auto gefahren ist. Zu dritt waren wir dann noch eine Woche lang in einer Ferienwohnung in Bad Malente.“ Bis heute zählt er die Radtour zu seinen schönsten Reisen.

Reisen mit und ohne Rad: Irland und die Alpen

Patrick Bastians mit Rad vor dem Radissimo-Büro
Patrick Bastians mit Rad vor dem Radissimo-Büro

Beim Stichwort schönste Reisen kommt ihm sonst nur noch die grüne Insel in den Sinn – allerdings ohne Rad: „Vor drei Jahren war ich mit meiner Familie in Irland. Das war auch toll. Die Natur dort ist schon atemberaubend. Die Menschen sind sehr gastfreundlich. Wir waren in B&Bs unterwegs. Die nehmen einen richtig gut auf und geben jede Menge Tipps was man unternehmen und wo man gut essen kann.“

In den zukünftigen Reiseplänen von Patrick Bastians spielt das Fahrrad aber wieder eine große Rolle: „Mit dem Rad bin ich jetzt schon durch ganz Deutschland gefahren und würde gerne die nächste Herausforderung angehen. Mein großer Traum ist es, die Alpen mit dem Fahrrad zu überqueren. Vielleicht würde ich die Route über die Via Claudia Augusta oder den Alpe-Adria-Radweg fahren. Von da aus würde ich gerne an den Gardasee oder vielleicht sogar bis nach Venedig weiterradeln. Das wäre toll.“

Wann er diesen Traum in die Realität umsetzen kann, weiß er aber noch nicht. Denn nach seinem Abschluss in Frankfurt soll seine Ausbildung noch nicht zu Ende sein. Anschließend will er nämlich auf die Hochschule in Worms und dort Business Travel Management studieren.

Wir drücken ihm dafür jedenfalls die Daumen und wünschen ihm von ganzem Herzen nur das Beste!

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