Radfahren bei Hitze: Die wichtigsten Informationen und Tipps

Endlich sind die kalten Wintermonate vorbei und der Sommer ist da! Wenn die Tage wieder wärmer werden und es länger hell bleibt, machen ausgiebige Radtouren am meisten Spaß. Die enorme Strahlkraft der Sonne und die hohen Temperaturen bringen aber auch verschiedene Risiken für Radfahrer mit sich, besonders wenn sie in heißen Regionen wie Apulien, Menorca oder Kroatien unterwegs sind. Demzufolge gilt es eine ganze Reihe von Hinweisen zu beachten, um fit und gesund durch den Sommer zu radeln.

Radfahren bei Hitze: Welche konkreten Risiken gibt es?

Die erhöhten Außentemperaturen im Sommer stellen eine nicht zu unterschätzende Belastung für den menschlichen Körper dar. So ist der Organismus beim Radfahren bei Hitze nicht nur mit dem Treten in die Pedale beschäftigt, sondern muss zusätzlich die Körpertemperatur herunterregulieren. Laut Medizinern wird dies für viele Menschen ab einer Außentemperatur von 25 Grad Celsius zu einem ernsthaften Problem: Kreislaufbeschwerden bis hin zum Hitzschlag können die Folge sein. Des Weiteren kann der enorme Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen zu einer Dehydrierung führen. Der zugehörige Wassermangel im Körper geht mit einem rapiden Leistungsabfall einher und verursacht ebenfalls Kreislaufprobleme. Zusätzliche Gefahren beim Radfahren bei Hitze sind mit dem klassischen Sonnenbrand und der erhöhten Ozonbelastung zu benennen.

Wie sich gesundheitliche Schäden beim Radeln in der Hitze vermeiden lassen

Ausreichend viel trinken ist ganz ohne Frage eine der wichtigsten Maßnahmen für gesundes Radfahren im Sommer. Aber wie viel Flüssigkeit ist genug? Experten empfehlen ca. 600 bis 800 Milliliter pro Stunde. Im Idealfall sollten dabei isotonische Getränke oder gewöhnliches Wasser in kleinen Portionen zugeführt werden. Auch die Bekleidung und das Equipment sind entscheidende Faktoren, um bei Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren: Der Fahrradhelm sollte zum Beispiel große Belüftungsöffnungen haben und eine Sonnenbrille mit dunkler Tönung ist Pflicht für den Schutz der Augen. Darüber hinaus bietet sich das Tragen heller und leichter Fahrradtrikots aus Funktionsmaterial an. Der dünne Stoff verhindert einen Hitzestau effektiv und transportiert den Schweiß nach außen.

Nützliche Hinweise für den optimierten Schutz vor UV-Strahlen

Um schmerzhafte Verbrennungen der Haut zu vermeiden, ist die konsequente Verwendung von Sonnencreme ein absolutes Muss. Im Optimalfall greifen Radfahrer auf schweißresistente Produkte zurück und cremen exponierte Körperstellen wie Nacken sowie Ohren besonders dick ein. Ergänzend gilt es darauf hinzuweisen, dass die Intensität der UV-Strahlen in Höhenlagen zunimmt. Wer Radtouren in den Bergen plant, sollte deshalb unbedingt Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es beim Radfahren im Sommer eine Vielzahl von Aspekten zu bedenken gilt. Mit der richtigen Ausrüstung und einer durchdachten Vorbereitung steht abwechslungsreichen Radtouren aber auch an heißen Tagen nichts mehr im Wege.

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Sehr interessante Informationen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass Wasser auf jeden Fall das wichtigste ist. Isotonische Getränke sind zwar auch nicht schlecht, haben aber eine Menge Zucker.

  2. Es ist ein sehr informativer Artikel. Danke dafür.

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