Radfahren ohne Tacho – der Weg ist das Ziel

Radfahren ohne Tacho

Radfahren ohne Tacho

In einer Zeit, in welcher „höher, schneller, weiter“ das Tempo zu bestimmen scheinen, ist es unbedingt notwendig, sich zwischendurch auf seine Sinne zu konzentrieren, zu erleben, zu fühlen. Das Handy darf auf unseren Radreisen ruhig ausgeschaltet bleiben, der Klingelton leise gestellt werden. Keine Apps zum Tracken der Radstrecke anschalten, keine Pulsuhr tragen, um zu sehen, ob man sich nicht doch ein Bisschen mehr anstrengen könnte und keine Live-Schaltung auf Social Media, um errungene Erfolge umgehend zu teilen. Stattdessen abschalten, entspannen, Dinge nur für sich selbst tun (oder in Gesellschaft) und den ewigen Wettkampfgedanken ausschalten, das sind alles Maßnahmen, die auf Reisen mit Radissimo ergriffen werden können, um Abstand zum schnelllebigen Alltag zu gewinnen.

Radfahren ohne Tacho – bei Radissimo Radreisen ist der Weg das Ziel

Selbiges gilt auch für den Fahrrad-Tacho. Fahrradfahren ist ein Hobby für Herz und Seele und sollte nicht zwingend in einen Wettkampf ausarten. Ist der Tacho am Rad, dann setzt das meist unter einen gewissen Druck. Um genau diesen abzubauen, steigt man aber in erster Linie auf’s Bike. Radreisen können unheimlich beruhigend sein, den Kopf frei machen und Platz für Neues schaffen, wenn man sie ohne jedwede Überwachung der eigenen Leistung angeht. Das Vorbeiziehen der Natur, das Atmen frischer Luft – Genuss findet am besten langsam statt. Überhaupt ist Entschleunigung auf unseren Radtouren das Stichwort. Es gibt so viel wunderschöne Landschaft zu entdecken, kleine Örtchen zu erradeln und in kaum einer anderen Situation schmeckt ein einfaches Sandwich so himmlisch wie im Gras sitzend, das Rad neben sich liegend, der Blick ins Freie gerichtet und ein paar gute Freunde mit von der Partie. Gemeinsam etwas zu unternehmen, ohne dass dabei ein Wettkampfgedanke aufkommt, sich entspannen, den Druck des Alltags hinter sich lassen – all dies macht einen gelungenen Radausflug aus.

Der Tacho sorgt für das genaue Gegenteil. Der Blick fällt immer wieder auf das Gerät, treibt an, lässt unweigerlich eine gewisse Anspannung aufkommen, bloß nicht unter eine bestimmte Geschwindigkeit zu fallen und lenkt vor allem von der Umgebung ab. Eine Radreise sollte Urlaub bedeuten, eine Möglichkeit den Stress des Berufes und Alltag hinter sich zu lassen. Kommt der Tacho zum Einsatz, so wird aus dem entspannenden Ausflug schnell ein Rennen. Leistungssport-Gedanken sind hier fehl am Platz, statt dem Tacho dürfen lieber ein guter Käse und eine Flasche Sprudel eingepackt werden.

Zudem gilt der Tacho oftmals nicht nur dem Messen von Geschwindigkeit und Gesamtstrecke, sondern auch der Anzeige verbrauchter Kalorien. Ein weiterer Grund, das Gerät ausgeschaltet zu lassen. Eine Radreise, die dem Genuss verschrieben werden soll, verträgt sich schlecht mit dem Gedanken, möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Auch hier entsteht wieder eine Drucksituation. Trittfrequenz, Leistungsmessung, Anzeige der Maximalgeschwindigkeit – all dies sind Dinge, die im Wettkampf sicherlich interessant sind, auf einer Auszeit, die eine Wohltat sein soll, jedoch nichts zu suchen haben und nur kontraproduktiv wirken. Der Ausflug auf dem Rad, das Relaxen abseits von Büroräumen und hektischer Großstadt, ist ein hervorragender Moment, um den Kopf endlich auszuschalten und Abstand von Eiligkeit und Unrast des Zeitgeistes zu gewinnen.

Beim Radeln ohne Tacho können Sie die Natur und Landschaften besser genießen

Sich kein Ziel zu setzen, weder wortwörtlich noch im übertragenen Sinne, sondern sich treiben zu lassen, wahrzunehmen, einzuatmen, zu entschleunigen und zu halten, wo es sich gut anfühlt – das ist es, was eine Radreise zu dem sprichwörtlichen „Balsam für die Seele“ werden lässt. Ohne Tacho, ohne Druck, ohne Wettbewerbsgedanke. Stattdessen frische Luft, wundervolle Aussichten und ein Picknick, wo immer die Landschaft dazu einlädt.

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