Radtouren für ältere Menschen

Radfahren zählt noch immer zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen hierzulande. Ob Kinder oder Rentner: Jahr für Jahr spulen Hobbysportler unzählige Kilometer ab und stärken auf diese Weise ihre Gesundheit. Allerdings sollten gerade ältere Menschen auf Radtouren mit Bedacht an die Planung der nächsten Reise gehen. Wer eine Radtour bucht, der sollte sich im Vorfeld genau über die Gegebenheiten informieren, um sicherzugehen, dass das Profil der Etappen sowie die äußeren Gegebenheiten die eigene Leistungsfähigkeit nicht übersteigt. Schließlich soll die sportliche Betätigung die Gesundheit fördern und nebenbei ausreichend Zeit bleiben, um die Sehenswürdigkeiten und die Natur entlang der Route ausgiebig genießen zu können.

Radtouren für ältere Menschen: Was ist zu beachten?

Wer eine Radreise bucht, der ist dabei meist von den vorgegebenen Etappen abhängig, da der Tour entsprechend Unterkünfte entlang der Route gebucht werden. Ältere Radfahrer sollten bei Radtouren daher in erster Linie darauf achten, dass das Pensum nicht zu hoch und die Etappen dementsprechend kurz gehalten sind. Weiterhin ist es essentiell, dass das Streckenprofil nicht zu anstrengend ist und keine langen sowie schwierigen Anstiege und Abfahrten enthalten sind. Vielmehr sollte die Tour so gewählt werden, dass der Genuss von Landschaft und Natur im Vordergrund steht und der Sport eher eine begleitende sowie gesundheitsfördernde Rolle einnimmt.

Nicht selten spielen auch die klimatischen Bedingungen eine entscheidende Rolle. Ältere Radfahrer sollten in jedem Fall darauf achten, dass die nächste Radtour in einer Region stattfindet, die nicht zu heiß ist. Bei hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 35 Grad kommen selbst passionierte Radfahrer sowie Radprofis an ihre körperlichen Grenzen. Dementsprechend empfiehlt es sich für Senioren, die nächste Reiseroute auf Grundlage der äußeren Bedingungen zu wählen. Wer schon bei seiner letzten Tour gemerkt hat, dass die Strapazen einer Radwanderung an der Fitness nagen, der kann statt dem herkömmlichen Fahrrad mit einem Pedelec auf Reisen gehen. Auch hierfür finden sich mittlerweile viele Angebote, die komplette Pedelec-Radreisen umfassen. Der Vorteil eines Pedelecs liegt in der unterstützenden Funktion des integrierten Motors. Tritt der Radfahrer in die Pedale, wird der Antrieb zusätzlich verstärkt. Somit muss der Radfahrer weniger Energie aufwenden, um voran zu kommen.

Radtouren für Rentner und Senioren: Die besten Regionen

Dank seiner vielfältigen Oberfläche eignen sich weite Teile Deutschlands für ausgiebige Radtouren. Der Europaradweg R1 führt einmal quer durch die Bundesrepublik. Beginnend im Westen Nordrhein-Westfalens zieht er sich über größtenteils flaches Gelände bis hin zur polnischen Grenze in Brandenburg. Dank der guten Streckeneigenschaften abseits viel befahrener Straßen sowie des angenehmen Profils eignet er sich insbesondere für Rentner und Senioren.

Der beliebteste Radweg der Bundesrepublik ist derweil der Elbradweg. Dieser führt über eine gesamte Strecke von 860 Kilometern von Cuxhaven nach Bad Schandau, unweit der tschechischen Grenze gelegen. Auch er zeichnet sich durch eine weitestgehend asphaltierte und flache Strecke ab und ist durchgängig autofrei. Somit können sich Radfahrer auf dem Elbradweg durchgehend mit der umliegenden Landschaft sowie der Natur beschäftigen, ohne auf mögliche Gefahren durch den Straßenverkehr achten zu müssen.

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3 Kommentare

  1. Meine Frau und ich sind immer noch sehr gerne unterwegs. Wir waren letztes Jahr in Kötschach-Mauthen und haben dort in einer Frühstückspension verbracht. Wir fahren gerne mit dem Fahrrad und probieren gerne neues aus. Danke für die Tipps und Hinweise.

  2. Ich bin auf der Suche nach Katalogen. Welcher Veranstalter bietet solche lehten Radtouren an?
    MfG
    W.Koch

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