Wo kann man Radtouren ohne Steigung unternehmen?

Aktivurlaub auf zwei Rädern wird immer beliebter. Neben sportlichen Touren mit Steigungen und Offroad-Strecken ist der Fahrradurlaub auch bei Familien mit Kindern, Senioren oder Gelegenheitssportlern beliebt. Wer nicht richtig fit ist oder wem die Ausdauer fehlt, radelt gerne auf Strecken ohne große Steigungen und möglichst geteertem Untergrund. Wenn man bei der Planung einer Radtour die Kondition der Radler berücksichtigt, bleiben Frust und Erschöpfung aus und die Freude am Radeln überwiegt.

Radtouren ohne Steigung – Spaß auch für die Kleinsten

Wenn man eine Radtour mit der Familie machen möchte, sollte man sich an den kleinsten Familienmitgliedern orientieren. Gerade bei Mehrtagestouren sind sowohl die Streckenlänge als auch die Steigungen auschlaggebend. Nichts frustriert die Kinder mehr, als immer überfordert zu sein. Andererseits sind sie auch immer stolz, wenn ein ordentliches Stück geschafft ist. Ideal für Radtouren ohne Steigung sind dafür Flussradwege mit leichtem Gefälle. Wenn man von der Quelle in Richtung der Mündung radelt, ist der leichte Fahrspass garantiert. Am Abend zeigt dann der (vielleicht sogar eigene) Kilometerzähler an, welche Strecke geschafft wurde. Auf jeden Fall sind ausreichend Pausen auch zur Motivation wichtig. An Flüssen kann man schon mal einer leicht zugänglichen Stelle etwas planschen und sich gleich auch erfrischen. Ein leckeres Eis zur Belohnung sollte auch drin sein.

Radtour ohne Steigung – Genußradeln für alle

Fahrradwege an Flüssen oder in Gegenden mit weniger Anstiegen haben auch für ältere oder unsportliche Fahrradfahrer große Vorteile. Zum einen sind sie weniger anstrengend und längere Strecken können problemlos bewältigt werden. Dafür bleibt dann mehr Zeit für Kultur und Genuss. Insbesondere die Flussradwege in historisch oder kulturell bedeutsamen Regionen bieten sich für solche Radreisen an. In Deutschland sind am Main, Neckar, Isar, Donau im Süden ausreichend Radwege mit wenigen Steigungen vorhanden. Direkt am Weg liegen hier viele interessante Sehenswürdigkeiten und Regionen mit Weinbau, die auch kulinarisch lohnend sind. Einkehren lohnt sich hier.

Für längere Touren mit vielen Höhepunkten bieten sich die Radwanderwege an Rhein, Weser, Elbe und Werra an. Hier lässt es sich bequem radeln und es gibt unendlich viel entdecken. Burgen, Fachwerkstädtchen sowie Schlösser und Klöster kann man entspannter besichtigen, wenn man einen Radweg ohne große Steigungen befährt. Besonders interessant ist eine Radtour auf dem Oder-Neiße-Radweg. Er startet im Dreiländereck Tschechien-Deutschland-Polen und führt von Schlesien aus direkt nach Norden bis zur Ostsee. Ohne große Steigungen führt der Radweg auf Deichen direkt am Flusslauf durch unberührte Landschaften und historisch bedeutsame Städte.

Für Naturliebhaber bieten sich Radwege ohne Steigungen an der See oder in Norddeutschland an. Imposant und leicht zu befahren sind Radwege in der Lüneburger Heide. Hier kann man fern der Großstädte herrliche Natur erradeln. Die an der Ostsee und der Nordsee direkt an der Küste verlaufenden Radwege haben zwar auch keine nennenswerten Steigungen, sind aber aufgrund starken Windes nicht immer leicht zu befahren. Günstig sind hier Radwege im Windschatten des Deiches oder im Hinterland.

Optimale Radwege ohne jegliche Steigungen sind in den Niederlanden zu finden. Familien mit Kindern, Senioren und unsportliche Radtouristen finden hier ideale Bedingungen. Radwegnetze ähnlich wie Autobahnen, bequeme breite Wege und gefahrloses Radeln sind hier alltäglich.

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