Regen auf Radreisen – Was tun bei schlechtes Wetter im Radurlaub?

Fahrradfahren fördert nicht nur die Gesundheit, sondern ist auch umweltbewusst. Obwohl Radfahren als Ausdauersport gilt, kann es problemlos auch von älteren und/oder untrainierten Menschen getätigt werden. Das Immun- und Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, der Stoffwechsel angekurbelt. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen – auch im Urlaub! Denn Fahrradfahren macht Spaß. Daher wird das Fahrrad immer häufiger nicht nur für die täglichen kleinen Wege und Besorgungen genutzt: Auch Ein- und Mehrtagestouren im Urlaub mit dem Rad werden immer attraktiver. Wer zum ersten Mal eine weitere Strecke mit dem Rad fahren möchte, kann sich an einer geführten Tour beteiligen. Das Straßennetz an ausgebauten Radwegen wird jährlich weiter ausgebaut. Inzwischen gibt es sehr viele bequem zu befahrende Wege und ganze Touren, die speziell für Radfahrer gebaut wurden und abseits der befahrenen Hauptstraßen liegen.

Regen auf Radreisen: Schlechtes Wetter ist kein Grund für Stornierung

Eine Radreise wird in der Regel mehrere Monate im Voraus geplant. Das Wetter kann dabei nicht mit einbezogen werden. Bei den bestehenden Witterungsbedingungen in Deutschland kann es da schon vorkommen, dass der große Tag dann wolkenverhangen und regnerisch beginnt. Doch das sollte kein Grund sein, die Tour abzusagen. Sehr oft reißen die Wolken nach einiger Zeit auf und die Sonne kommt durch. Wer dann storniert hat, wird es später bereuen.

Trotzdem sollte auf Radreisen immer ein Regenschutz mitgenommen werden. Ein einfacher Regenponcho kostet nur wenige Euro und nimmt keinen Platz oder Gewicht im Gepäck ein. Er ist schnell zur Hand und schützt bei lästigem und dauerhaft anhaltendem Nieselregen genauso gut wie bei einem kräftigen Schauer.

Was muss man beim Radfahren im Regen beachten?

Hat man sich entschlossen, im Regen weiterzuradeln und sich nicht unterzustellen, so sollte man vorsichtig fahren. Nicht nur, weil die Radwege durch Aquaplaning rutschig werden können, sondern auch, weil man selbst nicht so gut gesehen wird. Bei Fahrten auf Straßen mit Autoverkehr kann es hier schnell einmal zu brenzligen Situationen kommen. Daher Regenponchos in grellen Farben bevorzugen oder eine Warnweste tragen, wie sie in Autos bereits Pflicht ist. Auch ein Helm sollte, nicht nur bei Regen, zum Fahrradfahren genutzt werden. Bei starkem Regen sollte man sich einen Unterstand suchen oder zum Beispiel auch eine Kaffeepause in einem Restaurant eingelegt werden. Meist lässt der Niederschlag schon nach einiger Zeit merklich nach. Wer mehrere Tage für seine Radtour eingeplant hat, kann im Notfall eine Etappe per Bus oder Bahn zurücklegen oder sich auch schon frühzeitig bei schlechtem Wetter eine Unterkunft suchen. Für Mehrtagestouren sollte man auf alle Fälle ein paar Ersatzschuhe mitnehmen. Nichts ist so schlimm, wie am nächsten Tag in ein nasses Schuhwerk schlüpfen zu müssen. Einfache Bade- oder Surfschuhe nehmen kaum Platz ein und nehmen es auch nicht übel, wenn sie bei aufziehenden Regen angezogen werden. Das schont die guten Sportschuhe und man kann sie am nächsten Morgen trocken wieder verwenden.

Fazit: Radurlaub bei Regen – Was muss man beachten?

Fahrradfahren macht Spaß und hält fit. Wer das Regenrisiko verringern möchte, kann seine Radreise natürlich auch im sonnigen Südeuropa buchen. Auch Radtouren in Spanien, Portugal, Kroatien sowie Frankreich und Italien bieten interessante Strecken an, die sich zu fahren lohnen.

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Ein Kommentar

  1. Hi
    ich denke, schnelltrocknende Klamotten sind das A und O.

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