Reiseapotheke auf Radreisen

Mit dem Fahrrad eine Reise zu machen, ist grundsätzlich eine gut Idee und bietet den Vorteil, an der frischen Luft zu sein und sich gleichzeitig sportlich zu betätigen. Wer diese Reiseform wählt, sollte dennoch prophylaktisch einige Dinge in seine Reiseapotheke integrieren, die dafür sorgen, dass unterwegs der Spaß an dieser schönen Radreise nicht verdorben wird.

Was gehört in die Reiseapotheke auf Radreisen?

Auf einer Radreise kann viel passieren: Spannende Sehenswürdigkeiten entlang der Radwege und aufregende Routen warten auf den Radurlauber. Egal, ob Sie alleine, als Familie mit Kindern oder in der Gruppe unterwegs sind: Niemand möchte im Radurlaub krank werden oder sich verletzen. Doch leider kann es unterwegs auch immer wieder mal zu Stürzen, Unfällen, Insektentischen, Durchfall oder Erkältungen kommen. Daher möchten wir Ihnen in dieser Blogartikel verraten, was in der Reiseapotheke auf Radreisen auf gar keinen Fall fehlen sollte.

Mückenschutz

Mücken, das weiß jeder, der schon einmal von einem Schwarm dieser Insekten umgeben war, können sehr lästig fallen. Nicht nur das ständige Summen, sondern auch die in manchen Fällen reichhaltig ausfallenden juckenden Stiche, aus denen sich sogar Entzündungen bilden können, können eine wahre Plage sein. Produkte, die man in die Haut einreiben kann, sind auf jeden Fall anzuraten. Wenn man auf der Reise zeltet, ist eine kleine Flasche mit Mückenspray sicher eine gute Idee. Unser Spezial-Tipp gegen den Juckreiz: Einfach Zahnpasta auf den Mückenstich streichen – dann ist das nervige Jucken nach wenigen Minuten vorbei!

Zeckenschutz

Zecken spielen vor allen Dingen in Süddeutschland eine große Rolle. Diese Insekten können extrem lästig bzw. sogar gefährlich sein, da sie eventuell eine Meningitis verursachen können. Um diese Reiseandenken zu vermeiden, ist ebenfalls ein Schutz in Form einer Lotion sinnvoll. Und falls sich doch schon eine Zecke in der Haut verbissen hat, sollte eine sehr spitz zulaufende Pinzette ebenfalls im Gepäck vorhanden sein.

Erste Hilfe im Falle eines Fahrradunfalls

Ebenfalls zu empfehlen ist die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Sets, das in kompakter Form und in einer wasserdichten Umhüllung alle Produkte enthält, die bei Unfällen wie Stürzen sofort für Erste Hilfe sorgen können. Dazu gehören Pflaster, elastische Verbände und Mullverbände sowie eine Flasche Jod bzw. ein Desinfektionsmittel zur Wundversorgung. Einmalhandschuhe stellen hier ebenfalls ein sinnvolles Requisit dar. Ein Fieberthermometer ist ebenfalls zu empfehlen, um sicher zu gehen, ob wirklich eine erhöhte Temperatur vorliegt.

Magen-Darm-Erkrankungen vorbeugen

Sehr unangenehm kann es gerade auf einer Fahrradreise sein, wenn man Beschwerden mit dem Magen oder Darm hat. Diese können durch ungewaschenes Obst oder Lebensmittel allgemein entstanden sein und die Fahrt in Form von ständigen Unterbrechungen, die durch Durchfälle oder Übelkeit bedingt sind, sehr unschön werden lassen. Ein Mittel gegen Übelkeit, in Tabletten- oder tropfenform, kann hier sinnvoll sein. Kohletabletten wirken gut gegen Durchfallerkrankungen.

Schutz vor Erkältung

Durch das Schwitzen, an manchen Tagen auch durch Wind und Regen, kann es leicht zu einer Erkältung kommen. Mützen und Schals dabei zu haben, ist also schon einmal gut, aber auch ein leichtes Mittel wie Aspirin oder Paracetamol ist als Maßnahme gegen Kopfschmerzen und Gliederschmerzen anzuraten.

Sonnenschutz

Wenn man sich während der Fahrt nicht ausreichend gegen die Sonneneinstrahlung schützt, zum Beispiel, weil der Fahrtwind eine trügerische Kühle vorspielt, kann es passieren, dass abends einige Stellen auf der Haut Rötungen aufweisen. Wenn man nicht das Hausmittel Yoghurt anwenden will, ist ein kühlendes Gel, das übrigens auch gegen Mückenstiche wirksam ist, eine sinnvolle Maßnahme.
Auch eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen sollte Sie beim Radeln unbedingt tragen. Bei sehr heißen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung empfehlen wir zudem eine Schirmmütze oder Sonnenhut auf dem Kopf. Die Tipps gelten übrigens nicht nur in südlichen Gefilden, wie z.B. Spanien, Italien, Kroatien oder unterwegs in Israel, sondern auch bei uns im nicht immer ganz so sonnigen Deutschland.

Notfallausweis und Impfpass

Und da auf Radtouren durchaus mit Unfällen zu rechnen ist, empfiehlt sich die Mitnahme des Notfallausweises, der die Blutgruppe ausweist. Auch der Impfpass sollte bereit liegen, falls eine Infektion oder ein Biss vorliegt.

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2 Kommentare

  1. Pingback:Blessuren heilen auf Radreisen: Tipps gegen Abschürfungen & Blasen - Radissimo Radreisen-Blog

  2. Toller Beitrag! Gerade erst über google gefunden

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