Reisebericht: Meine Radtour auf dem Alpe-Adria-Radweg

Liebe Radissimo Freunde, heute veröffentlichen wir in unserem Reiseblog einen Reisebericht von unserer Mitarbeiterin Britta Baumann, die auf Inforeise am Alpe-Adria-Radweg im September unterwegs war:

Reisebericht über meine Radtour auf dem Alpe-Adria-Radweg

Radtour auf dem Alpe-Adria-Radweg

Radtour auf dem Alpe-Adria-Radweg

Für Italien-Radreisen stellt sich mir immer die Frage, in die Alpen oder lieber ans Meer. Dann rattert es in meinem Kopf, Meer, Berge, Meer, Berge ……….

Das tolle am Alpe-Adria-Radweg ist: Hier hat man beides! Die komplette Tour geht von Salzburg über Kärnten bis ans Mittelmeer. Bei Radissimo in zwei Touren zu buchen. Die zweite Etappe ans Mittelmeer habe ich genossen.

Der toll renovierte Radweg in den Bergen ist ein wirklich perfekter Traum-Radweg. Er führt auf der alten Bahntrasse durch die Eisenbahntunnel immer sanft bergab Richtung Meer. Wegbegleiter sind aus Eisenbahnzeiten die alten Bahnstationen, die oftmals zu entzückenden Cafés, Kioskverkauf oder Trattorien umgebaut wurden. Der Radweg führt über alte Eisenbahnbrücken und durch die alten Eisenbahntunnel (beleuchtet) und ist weitestgehend bestens ausgebaut.

Beeindruckend auf dem ersten Teil der Reise sind die Alpen mit ihren schroffen Bergspitzen. Von dort gibt es auf der Strecke immer wieder hohe Wasserfälle zu bewundern. Unten im Tal sieht man den eisblauen Fluss sich Richtung Meer schlängeln.
Hat man die Berge verlassen, kann man neben dem Radfahren auch jede Menge Kultur bestaunen. Die Stadt Udine ist mit ihren alten Bauten und Palazzi wie ein Freiluftmuseum. Bummeln Sie einfach durch die Gassen und besuchen Sie den Dom, der innen sehr pompös barock ausgestattet ist, und machen Sie sich auf die Suche nach dem Fresko von Tiepolo mit dem herausragenden Engelsflügel. Danach empfehle ich eine Kaffeepause auf dem Piazza Matteotti mit seinem bunt bemalten Häusern.

Radtour von dem Alpen bis ans Mittelmeer

Radtour von dem Alpen bis ans Mittelmeer

Traumhafter Radweg von den Alpen bis ans Mittelmeer

Von den Alpen zur Adria mit dem Fahrrad reisen

Von den Alpen zur Adria mit dem Fahrrad reisen

Weiter geht der Radweg nach Palmanova. Diese alte Festungsstadt mit ihrer noch immer bestehenden dicken Mauer hat mich sehr beeindruckt. Alle Straßen führen zu der von Palmen und Cafés umsäumten großen Piazza in der Mitte der Stadt.

In die Römerzeit zurück wird man in der Stadt Aquileia versetzt. Hier wurde im mittelalterlichen Dom im Fußboden ein riesiges Mosaik aus der Römerzeit gefunden. Auch noch einige Säulen von ehemaligen Palästen erinnern an die Römer. Sehr empfehlenswert ist ein Stopp in der Pasticceria/ Café direkt am Dom, hier gibt es traumhaftes Gebäck und Torten.

Die letzten Kilometer bis zum Mittelmeer sind von der Lagunenlandschaft geprägt. Zugvögel und Flamingos können Sie beobachten. Das Städtchen Grado auf einer vorgelagerten Insel im Mittelmeer hat sich wunderschön heraus geputzt. Ein Bummel durch die kleinen Gassen war mir ein Vergnügen. Quasi Pflicht für jeden Radreisenden, der die Strecke bezwungen hat, ist ein Bad im Meer. Zwei Tolle Strände laden dazu ein.

Kulinarisch bietet sich auf dieser Radtour einerseits die Bergküche mit Polenta, Weiderind, Risotti und feinsten Käsespezialitäten an. Dann ganz unterschiedlich am Meer, die feine Mittelmeerküche mit diversen Fisch- und zahlreichen Gemüsespezialitäten.

Mich hat bei der Radtour die Kombination aus Berge, Kultur und Baden überzeugt. Diese Vielseitigkeit gefiel mir sehr gut. Mein nächster Radurlaub führt mich wieder in die Region von Julisch-Venezien. Ich werde im Radissimo-Blog darüber berichten!

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