Sardinien – Was muss man sehen?

Viele Urlauber bringen mit der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien vor allem die weißen Sandstrände in Verbindung. Nicht ohne Grund wird die Insel gerne „Karibik Europas“ genannt. Dabei hat die Insel einiges mehr zu bieten, als nur wunderschönen Strände. Besonders wenn man Sardinien mit dem Fahrrad erkundet, gibt es viel zu sehen!

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Was muss man auf Sardinien gesehen haben?

Sardinien - Was muss man sehen?

Sardinien – Was muss man sehen?

Die Landschaft Sardiniens ist sehr abwechslungsreich und lässt sich sehr gut mit dem Fahrrad entdecken. Die vielfältige Natur macht die zu Italien gehörende Insel für ausgedehnte Radtouren interessan. So können Sie viele Ecken erkunden, die den Strandtouristen entgehen. Egal ob Mountainbiker oder normaler Radfahrer, auf Sardinien kommt jeder auf seine Kosten. Während der Norden eher bergig ist, kommen im Nordwestern erste Erinnerungen an die Karibik auf. Die Westküste punktet mit weißen Stränden und türkisfarbenem Wasser. An der Costa Verde, der grünen Küste, hat das Wasser sogar eine Farbe wie Smaragd. An der Westküste Sardiniens lassen sich hin und wieder auch Flamingos sehen.

Bisher galt die Westküste als Geheimtipp bei Urlaubern und eher als ein ruhiges Fleckchen auf der Insel. Die Südküste hat neben der Hauptstadt Cagliari weitläufige Sandstrände zu bieten und ist mit vielen Bars und Restaurants sehr belebt.
Wer schon einmal in einer einsamen Badebucht zwischen schroffen Felsen Urlaub machen wollte, sollte sich die Ostküste Sardiniens nicht entgehen lassen. Beliebtestes Urlaubsziel ist die Nordostküste. Die Costa Smeralda gilt zwar als teuerstes Ziel auf der Insel, hat zugleich allerdings absolute Traumstrände, viele kulturelle Sehenswürdigkeiten und eine Vielzahl von Restaurants zu bieten.

Die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten auf Sardinien

Ein absolutes Muss im Sardinian-Urlaub stellt ein Besuch der Hauptstadt Cagliari dar. Die Stadt verfügt über eine schöne Altstadt, liegt direkt am Meer, hat ihren eigenen Markt und es gibt zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten. Weitere Städte, die den antiken Charme Sardiniens bewahrt haben, sind Bosa, Mamoiada, Orgosolo, Carloforte und vor allem Castelsardo.

Castelsardo erinnert zwar eher an das Mittelalter, als an die Antike, zählt allerdings zu den schönsten Städten Italiens. In der Hafenstadt Nora, einst Handelszentrum zwischen Europa und Afrika, wurden noch aus Zeiten der römischen Herrschaft archäologische Reste, unter anderem die eines Amphitheaters, gefunden. An der Westküste findet sich die Sinis-Halbinsel mit den Ruinen der antiken Stadt Tharros direkt am Meer. Historisch interessierte Touristen sollten außerdem den Brunnentempel von Santa Cristina, den versteinerten Wald von Martis und die Ausgrabungsstätte Pranu Muttedu besuchen.

Eine weitere Stadt, die jeder Sardinienurlauber gesehen haben muss, ist Alghero. In der malerischen Altstadt gibt es zahlreiche Kirchen, Denkmäler und Paläste. In direkter Nähe zur Stadt Alghero liegt die Neptungrotte. Zu Fuß können Besucher über zirka 650 Stufen in die Neptungrotte am Capo Caccia gelangen, eine Tropfsteinhöhle. Die Grotte kann außerdem mit Booten von Alghero aus erreicht werden, was einen atemberaubenden Blick auf die Klippenlandschaft Sardiniens ermöglicht.

Im Norden Sardiniens ist das Capo Testa mit seinen Granitfelsen und den kleinen Badebuchten ein beliebtes Ausflugsziel. Gerade der Norden der Insel ist durch eine Gebirgslandschaft mit dem Monte Limbara, dem höchsten Gebirge der Insel, geprägt. Überreste von Bergbau finden sich in Ingurtosu. Die Landschaft dort hat eine einzigartige Dünenlandschaft und breite Strände zu bieten.

Im Nordosten finden Besucher das Naturschutzgebiet La Maddalena, mit einer Reihe von freilebenden Tiere und einer erstaunlichen Flora und Fauna. Das Archipel ist UNSECO-Welterbe, direkt daneben sind die Inseln Spargi und Budelli mit ihren rosa Stränden. Ein ähnlicher Anblick von unberührter Natur bietet sich auf der Hochebene Su Nuraxi, dort leben noch heute kleine Wildpferde.

Fazit

Um die faszinierende Landschaft und vielen Orte und Sehenswürdigkeiten auf Sardinien genießen zu können, eignet sich ein Radurlaub ausgezeichnet. Denn gerade mit dem Fahrrad entdeckt man oft unberührte und einsame Flecken der Insel, die von Touristen nicht überlaufen sind.

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Ein Kommentar

  1. Habe schon so oft nur gutes über diese Insel gehört. Einen Radurlaub hatte ich aber bisher dort noch nicht im Visir. Aber bietet sich anscheinend wirklich an. Wie ist den das Preisniveau mitlerweile? Was Verpflegung und Bespaßung angeht? Hatte immer auch gehört, man gibt eher viel für Essen und Trinken auswärts aus. Was sagt ihr?

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