Tipps zum Fahrradfahren bei Gegenwind

Beim Radfahren gibt es allerlei verschiedene Hindernisse, die während der Fahrt auftreten können. Neben technischen Pannen und der falschen Navigation ist es vor allem der unbeliebte Gegenwind, der über den Erfolg oder Misserfolg einer Radreise entscheiden kann. Den Wind kann man zwar nicht beeinflussen, man kann sich jedoch einigen Hilfsmitteln bedienen, um am Ende des Tages nicht völlig geschafft zu sein.

Tipps zum Fahrradfahren bei Gegenwind: Gute Planung

Dank des Internets und den genauen Wettervorhersagen, die heutzutage getroffen werden, lässt sich bereits im Vorfeld genau einsehen, wann, wo und aus welcher Richtung der Wind weht und wie stark dieser ist. Für Radfahrer bedeutet dies, dass sie ihre Wegplanung so gestalten können, dass sie erst gar nicht auf Gegenwind treffen oder diesem nur für kurze Zeit ausgesetzt sind. Besonders für untrainierte Radfahrer und Kinder stellt dies die beste und einfachste Lösung dar. Als Faustregel gilt hier, dass besonders im Frühjahr und Herbst die Winde steifer wehen und eine gute Planung nötig machen.

Hilfsmittel im Kampf mit dem Wind beim Radfahren sind erlaubt

Wer den Gegenwind beim Radfahren nicht umgehen kann oder möchte, kann alternativ aber selbstverständlich auch auf die immer populärer werdenden E-Bikes und Pedelecs umsteigen. Mit einer elektronischen Unterstützung fährt es sich leichter, sodass der Kraftaufwand auch bei Wind verringert und das Fahrerlebnis damit angenehmer wird.
In größeren Gruppen kann außerdem die Methode der Rennradfahrer übernommen werden, bei welcher ein Radfahrer an der Spitze für einen gewissen Zeitraum gegen den Wind ankämpft, während die anderen den Windschatten ausnutzen. Die Position an der Spitze übernimmt regelmäßig ein anderer Radfahrer, sodass die Gruppe sich die größere Kraftanstrengung teilt. Diese Methode benötigt jedoch etwas Übung und bietet sich für entspannte Fahrradtouren nur bedingt an, kann aber selbstverständlich ausprobiert werden und für Abwechslung sorgen.

Wenn alles nichts hilft

Ist man dem Gegenwind beim Fahrradfahren dann aber doch ausgesetzt, so sollte man sich immer möglichst klein machen, um dem Wind eine geringe Angriffsfläche zu bieten. Statt aufrecht auf dem Rad zu sitzen, beugt man sich beim Radeln also nach vorne. Sofern es möglich ist, sollte auch die Ausrüstung, die man mit sich führt, minimiert werden, sodass nicht noch zusätzliches Gewicht transportiert werden muss.

Und schließlich gilt, dass die Anstrengung bei Gegenwind natürlich erheblich ansteigt, sodass vermehrt Pausen eingelegt werden sollten. Das ist keineswegs eine Schande, sondern sollte in jedem Fall genutzt werden, um dem Körper eine Regenerierungsphase zu gönnen. Im Idealfall nimmt man in einer solchen Pause eine kleine Stärkung zu sich, belohnt die Kinder mit Eis und hat vielleicht das Glück, dass der Wind nachlässt.

Auch wenn Gegenwind beim Radfahren ärgerlich sein kann, so handelt es sich nur um eine Herausforderung, die gemeistert werden kann. Ob der Wind dabei von vornherein umgangen wird oder man sich dieser Herausforderung stellt, liegt dabei ganz bei den einen Ansprüchen und Wünschen an eine gelungene Radtour.

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Ein Kommentar

  1. Sehr motivierender Beitrag! Ich habe früher auch immer gerne die Ausrede mit dem Gegenwind angebracht um mich gegen eine Radtour zu entscheiden…

    Vor kurzem habe ich mich jedoch dazu entschieden, wie auch hier im Beitrag erwähnt, ein E-Bike Leasing von mein Dienstrad in Anspruch zu nehmen. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt mir ein E-Bike anzuschaffen, jedoch waren mir die Anschaffungskosten immer viel zu hoch. Jetzt habe ich die optimale Lösung gefunden und fahre dadurch auch viel öfter bei so gut wie jedem Wetter Fahrrad! Manchmal muss man halt gewisse Maßnahmen vornehmen um seinen inneren Schweinehund zu bekämpfen ;)
    Viele Grüße

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