Welches ist das richtige Fahrrad für Radtouren?

Mehrtägige Radtouren sind eine ganz besondere Herausforderung – nicht nur für den Körper, sondern auch für das Fahrrad. Robust und praktisch sollte es sein, viel Stauraum bieten und einfach im Handling sein. Doch nicht jedes Fahrrad wird diesen Ansprüchen gerecht.

Trekkingbike – das ideale Fahrrad für Radtouren

Die Ansprüche an ein Fahrrad sind groß, wenn man eine mehrtätige Radtour plant. Das Fahrrad sollte sich angenehm fahren lassen, auf unterschiedlichen Untergründen keine Probleme bereiten, verkehrssicher ausgestattet sein und reichlich Platz für Packtaschen bieten.
Die optimale Lösung ist das Trekkingbike. Es ist vielseitig in seiner Nutzung, nach mehreren Stunden Fahrt immer noch bequem und wird dem Fahrer auf angelegten Wegen, egal ob Teer, Feld oder Wald, keine Probleme bereiten. Trekkingbikes verfügen über eine Querstange, die die nötige Stabilität bietet und das Mitführen von Packtaschen erleichtert. Die Reifen sorgen für wenig Rollwiderstand und die Gangschaltung erleichtert das Fahren. Serienmäßig sind Trekkingbikes außerdem mit Licht, Schutzblechen und den erforderlichen Reflektoren ausgestattet, so dass man damit ohne Bedenken auf öffentlichen Straßen fahren darf.

Frauen- und Männer-Fahrräder – ein Unterschied?

Trekkingbikes gibt es, wie alle Fahrradtypen, sowohl für Männer als auch für Frauen. Frauenmodelle zeichnen sich auf den ersten Blick vor allem durch einen niedrigen Einstieg aus. Viele Frauen fahren mittlerweile Fahrräder, die eigentlich für Männer hergestellt worden sind. Was bei kürzeren Touren oft nicht auffällt, kann gerade bei mehrtägigen Radtouren früher oder später zu Problemen führen. Das beginnt häufig beim Sattel, da Männer über einen anderen Abstand der Sitzknochen verfügen. Um Scheuer- und Druckstellen zu vermeiden, benötigen Frauen daher einen entsprechenden Sattel. Damit es nicht zu Rückenschmerzen kommen kann, haben Fahrräder für Frauen ein kürzeres Oberrohr, einen kürzeren Lenker und schmalere Griffe. Das liegt daran, dass Frauen meist einen kürzeren Oberkörper, kleinere Hände und kürzere Arme haben. Ist eine längere Radtour geplant, sollten Frauen daher zu einem Rad für Frauen greifen, damit es nicht zu Haltungsschmerzen kommt.

Routenplanung berücksichtigen

Meist ist das Trekkingbike für mehrtägige Radtouren die beste Lösung. Je nach Gelände der geplanten Tour ist es aber empfehlenswert, auf ein anderes Fahrrad umzusteigen. Ist eine sportliche Tour geplant, wird das Trekkingbike diesen Ansprüchen früher oder später nicht mehr gerecht. Mountainbike und Rennrad sind allerdings Spezialisten in ihren Gebieten und haben in puncto Packtaschen-Verstauung und Komfort Abzüge.
Soll die geplante Route über Stock und Stein gehen, abseits von öffentlichen Straßen, ist das Mountainbike die beste Lösung. Voll gefedert und speziell für unwegsames Gelände konzipiert, kann das Mountainbike seine Stärken genau dort ausspielen, wo das Trekkingbike aufgeben muss.

Ähnliches gilt für ausgiebige Touren mit dem Rennrad. Aerodynamisch optimiert gelingt es mit einem Rennrad in kurzer Zeit hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Lediglich abseits von normalen Straßen ist das Rennrad eher ein suboptimaler Begleiter, Wald- und Feldwege sollten mit einem Rennrad nicht befahren werden.

Sowohl beim Rennrad als auch beim Mountainbike entfällt die Möglichkeit, Fahrradtaschen zu befestigen. Daher sollte im Vorfeld geklärt werden, wie das Gepäck zu den verschiedenen Stationen gebracht wird.

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