Welches ist das richtige Zelt für Radtouren?

Einer der besonderen Reize von Radtouren ist die Möglichkeit, auch mal einen Abstecher von der geteerten Straße machen zu können. Um diese Freiheit richtig auskosten zu können, sollten bei mehrtägigen Radreisen auch Übernachtungen ohne das Anfahren einer Ortschaft möglich sein. Deshalb gehört ein Zelt mit zum Gepäck für eine solche Reise. Allerdings sind nicht alle Zelte hierfür in gleicher Weise geeignet.

Welches Zelt für Radtouren? Gewicht und Packmaß

Auf langen Strecken geht jedes zusätzliche Kilo in und auf den Satteltaschen auch zusätzlich in die Beine. Entsprechend sollte auf ein möglichst geringes Gewicht des Zelts besonderer Wert gelegt werden. Noch entscheidender ist aber das Packmaß des Zelts. Dieses sollte nicht zu breit ausfallen, um in engen Passagen nicht mit Rad hängen zu bleiben. Neben möglichen Unfällen kann auch das Zelt selbst Schaden nehmen. Insofern sollte die vom Hersteller angegebene Breite die Satteltaschen möglichst nicht überragen.

Unser Lesetipp: Fahrradtaschen packen.

Kuppel- oder Tunnelzelt für Radreisen

Die besten Voraussetzungen bieten regelmäßig Kuppel- oder Tunnelzelte. Tunnelzelte haben den Vorteil eines besonders geringen Gewichts bei gleichzeitig verhältnismäßig großem Platzangebot. Dafür muss die Abspannung besonders sorgfältig vorgenommen werden, damit das Zelt Wind und Regen gut standhalten kann. Kuppelzelte sind dieser Hinsicht weit weniger anspruchsvoll und benötigen außerdem wesentlich weniger Platz zum Aufbauen. Dafür sind sie oft deutlich schwerer und bieten aufgrund ihrer gewölbten Form weniger Kopffreiheit.

Eine Frage der äußeren Verhältnisse

Weiterhin kommt es bei der Auswahl des Zelts für eine Radtour darauf an, wohin diese führen soll und wie lange sie dauert. Eine mehrwöchige Reise durch den australischen Outback stellt nicht nur höhere Anforderungen an das verwendete Fahrrad, sondern erfordert auch ein robuster gearbeitetes Zelt. Doch auch kürzere Reisen mit dem Rad können nach einem höheren Maß an Qualität verlangen, wenn es etwa um eine Radtour durch das Hochgebirge geht. Bei einer Übernachtung auf einem Pass kann es zu Windstärken kommen, die ein einfaches Zelt schnell an die Grenzen der Belastbarkeit oder darüber hinaus bringen. Auch die Wassersäule spielt bei diesen Überlegungen eine nicht unmaßgebliche Rolle.

Ausreichend Platz im Zelt

Ein weiterer Faktor ist das Thema Platz im Zelt. Auch wenn das Gewicht des Zelt eine Rolle spielt, ist gerade bei mehrtägigen Touren ein guter Schlaf besonders wichtig. Der im Zelt pro Person angegebene Raum ist oft äußerst knapp berechnet. Deshalb sollte für zwei Personen im Zweifel eher immer ein Drei Personen Zelt mitgenommen werden. Dies gilt erst recht dann, wenn da Zelt über kein Vorzelt verfügt, weil zumindest ein Teil des Gepäcks zum Schutz vor Witterungseinflüssen und Diebstahl mit ins Zelt genommen werden sollte.

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