Wertschätzung – stärker als jeder Kaffee

Knapp fünf Monate bin ich jetzt schon bei Radissimo und meine Probezeit neigt sich allmählich dem Ende zu. Obwohl die Zeit geprägt war von vielen neuen Eindrücken und zahlreichen Aha-Momenten, ist sie doch wie im Flug vergangen.

Ist die Entscheidung richtig gewesen, mit Ende 50 noch mal von vorn anzufangen? Ja, ich denke sie war goldrichtig. Ich habe den Arbeitgeber nicht wegen der Arbeit an sich gewechselt oder weil das Gehalt nicht gestimmt hätte, sondern weil mir etwas fundamental Wichtiges gefehlt hat, was man nicht mit Geld aufwiegen kann – Wertschätzung.

Tasse mit der Aufschrift: Stärker als jeder Kaffee: Wertschätzung
Selten hat eine Tasse so viel Wahres gesprochen.

In meiner vorherigen Stelle hatte ich das Gefühl, gar nicht gesehen zu werden. Weder mich als Person noch meine Arbeitsleistung schien man wertzuschätzen. Statt zu arbeiten, hätte ich mir auch die Nägel feilen können, das Ergebnis wäre dasselbe gewesen – Null Reaktion. Und nein, ich habe nicht in einer großen anonymen Firma mit mehreren Hundert Angestellten gearbeitet, sondern in einem kleinen Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern.

Auf ein Lob per Gießkannenprinzip auf der Weihnachtsfeier am Ende des Jahres kann ich tunlichst verzichten. Für mich offenbart sich Wertschätzung in kleinen Dingen, interessiertem Zuhören, spontanem, ehrlich gemeintem Feedback oder auch konstruktiver Kritik.

Bei Radissimo habe ich jetzt das Gefühl, als Mensch und Mitarbeiterin wahrgenommen zu werden. Obwohl noch nicht lange Teil des Teams, wird meine Meinung geschätzt. Als Neuzugang, ja man könnte sogar sagen als Außenstehende, ist meine Meinung sogar sehr gefragt, weil ich zu vielen Dingen einen unvoreingenommenen Blickwinkel habe.

Dass ich leidenschaftlich gerne mit dem Rad fahre, kommt natürlich nicht ungelegen. Das Rad ist Teil meines Alltags und begleitet mich auch auf meine Urlaubsreisen. Mit dem “Produkt” Radreisen kann ich mich somit voll und ganz identifizieren. Kunden, die noch unsicher sind, ob eine Radreise für sie überhaupt infrage kommt, möchte ich mit meiner Fahrradbegeisterung anstecken und mögliche Bedenken zerstreuen. “Wiederholungstäter” müssen nicht mehr überzeugt werden. Wer einmal eine Radreise gemacht hat, ist sowieso infiziert. Es gibt einfach keine bessere Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen. Gerade jetzt, wo alle Welt von Umweltschutz und Nachhaltigkeit redet, führt am Rad als Fortbewegungsmittel einfach kein Weg mehr vorbei.

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