Zu Fuß nach Machu Picchu, mit dem Rad ins Büro – unsere Praktikantin Nicole

„Ich würde gerne mal nach Island. Einfach nur wandern und Landschaft und Leute erleben“, beschreibt Nicole Klössig ihre Traumreise. Wann es soweit ist, steht noch in den Sternen. Dieses Jahr wird es jedenfalls nichts. Gerade hat sie ihr dreimonatiges Praktikum bei Radissimo abgeschlossen. Hier hat sie auch ihre Bachelorarbeit geschrieben und damit ihr Studium beendet. Thema war die Analyse und Weiterentwicklung des Konzepts für Genussradeln-Pfalz. Als Belohnung und kleine Auszeit, bevor sie ins Berufsleben abtaucht, reist sie jetzt erstmal ein halbes Jahr lang mit dem Rucksack durch Asien. Island muss also warten. Mindestens bis nächstes Jahr.

Nicoles schönste Reise

Ihre bisher schönste Reise hat sie in Peru gemacht. Hier arbeitete sie mehrere Jahre in einem Reiseunternehmen. Am Ende ihrer Zeit in Südamerika haben sie ihre Eltern besucht. Gemeinsam reisten sie mehrere Wochen lang durch Peru. In Erinnerung ist ihr vor allem der gemeinsame Ausflug nach Machu Picchu geblieben: „Mein Vater wollte unbedingt hochlaufen. Ich hatte das schon einmal mit meinem Bruder gemacht und wusste daher, dass es sehr anstrengend ist. Aber meine Eltern haben sich nicht davon abbringen lassen. Als wir oben angekommen sind, waren die beiden ganz schön fertig. Gelohnt hat es sich natürlich trotzdem.“

Unsere Praktikantin Nicole am Machu Picchu
Unsere Praktikantin Nicole am Machu Picchu

Bodenseeradweg mit dem E-Bike – erstaunlich schnell

Mit Radissimo würde sie am liebsten mit Rad und Schiff verreisen. „Mich reizt die Atmosphäre auf dem Schiff. Mir gefällt es, wenn man über Nacht zum nächsten Stopp fährt und ganz woanders aufwacht. Spannend finde ich auch eine Alpenüberquerung.“

Ihre erste Radreise wäre es nicht. Im letzten Jahr machte sie mit ihrem Vater eine Standortreise am Bodensee. Übernachtet haben sie in einem Hotel auf der Insel Reichenau, von wo aus sie mit Tagesausflügen den Bodenseeradweg erkundet haben. „Ich campe ja eigentlich lieber, aber für meinen Vater bin ich ins Hotel gegangen“, erzählt Nicole und muss dabei lachen.

Am schönsten fand sie ein Strandbadcafé auf der Insel selbst: „Das war perfekt, um die Sonnenuntergänge zu beobachten. Wunderschön!“ Normalerweise fährt sie mit ihrem Mountainbike. Am Bodensee ist sie mit dem E-Bike ihrer Mutter geradelt. „Das ist schon nochmal was anderes. Man schafft ganz schön lange Strecken und wundert sich am Ende, wie weit man ohne große Anstrengung gekommen ist.“

Die Blumeninsel Mainau liegt nur wenige Kilometer von der Insel Reichenau entfernt.
Die Blumeninsel Mainau liegt nur wenige Kilometer von der Insel Reichenau entfernt.

Nicole sucht nachhaltige Reiseunternehmen und findet Radissimo

Studiert hat Nicole International Tourism Management sowie Health & Medical Tourism am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Dabei hat sie eine Seminararbeit über nachhaltige Reiseveranstalter geschrieben. Das Thema hat sie schnell gepackt.

Also durchforstete sie TourCert. Die Organisation zeichnet nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen mit einem CSR-Siegel aus. Radissimo zählte 2009 zu den ersten Unternehmen, die das Siegel erhielten, und hat seitdem auch die Rezertifizierung stets erfolgreich gemeistert. So stieß Nicole auf uns. Ein Reiseveranstalter aus Karlsruhe, der mit dem TourCert ausgezeichnet ist? Für die gebürtige Karlsruherin ein Traum. Während ihrer Praktikumszeit wohnte sie vorübergehend wieder bei ihren Eltern und radelte ins Büro.

Überhaupt ist sie, wenn irgendwie möglich, immer mit dem Fahrrad unterwegs, „denn in der Stadt ist man mit dem Fahrrad sowieso schneller.“ Nur zum Fußballtraining nach Waghäusel kann sie nicht wirklich radeln. Hier spielt sie in der Frauenmannschaft, mit der sie leider gerade aus der Oberliga abgestiegen ist. Für jedes Training müsste sie dafür 70 Kilometer lang in die Pedale treten. Das ist dann doch zu viel.

In Karlsruhe ist Nicole immer mit dem Rad unterwegs. Hier hat sie für Radissimo ein Foto vom Karlsruher Schloss mit Rad geschossen.
In Karlsruhe ist Nicole immer mit dem Rad unterwegs. Hier hat sie für Radissimo ein Foto vom Karlsruher Schloss mit Rad geschossen.

Ideenschmiede und Social Media – Nicoles Aufgaben bei Radissimo

Während ihrer Zeit bei Radissimo war Nicole auch Teil der Ideenschmiede. In regelmäßigen Abständen nehmen sich einige unserer Mitarbeiterinnen Zeit, um neue Projekte und Ideen fernab der ausgetretenen Pfade zu entwickeln. Ein frischer Blick von außen, der sich noch nicht an die eingespielten Strukturen gewöhnt hat, ist da Gold wert. „Als ich davor in einem anderen Reiseunternehmen gearbeitet hatte, hat die Chefin entschieden und so war es dann. Durch die Ideenschmiede konnte man sich gut einbringen und kreativ werden. Das war mal was anderes. Das hat echt Spaß gemacht“, so Nicole über die Ideenschmiede.

Unterstützt hat sie uns außerdem in den Social Media: Beiträge geliked, geteilt und kommentiert, spannende Beiträge aus anderen Blogs gesucht und natürlich Ideen eingebracht. Rückblickend war das die Aufgabe, die ihr am meisten Spaß gemacht: „Das fand ich spannend und hatte ich so gar nicht auf dem Plan.“ Inzwischen überlegt sie sogar, sich auch beruflich in diese Richtung zu entwickeln.

Und wie bewertet sie die Zeit bei Radissimo? „Ich werde es auf jeden Fall vermissen, mit dem Rad ins Büro zu fahren und Guten Morgen reinzurufen. Es waren nur nette Kolleginnen, die Atmosphäre war immer gut. Am besten fand ich die morgendlichen Verkaufsbesprechungen. Für mich war es eine schöne, lustige und ereignisreiche Erfahrung.“

Uns hat es auch sehr viel Spaß gemacht, mit dir zu arbeiten. Danke Nicole!

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